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Der Bären steht zum Verkauf

Knapp 20 Jahre wirteten Marlies und Thomas Germann im Bären Stecks­haus in Heimisbach. Nun sucht das Ehepaar einen Käufer für den stattlichen Landgasthof.

Die imposante Liegenschaft ist für etwa eine Million Franken zu haben.
Die imposante Liegenschaft ist für etwa eine Million Franken zu haben.
Daniel Fuchs

«Imposante, historische Liegenschaft.» Diese drei Worte stehen in grossen Lettern auf dem Titelblatt der Verkaufsdokumentation des Landgasthofes Bären Steckshaus in Heimisbach. «Die Geschichte des Bären reicht weit über die vorletzte Jahrhundertwende zurück», sagt Corinne Lehmann von der Immobilienfirma Remax.

Die Maklerin wurde von den Wirtsleuten und Besitzern Marlies und Thomas Germann mit dem Verkauf des Rieghauses beauftragt und hat das Dossier erstellt. Bereits 1569 sei die Liegenschaft als Badstube im Urbar von Trachselwald erwähnt worden, so Lehmann.

Und 70 Jahre später erlaubte die Obrigkeit das Servieren von Essen und Trinken. Gemäss verschiedenen Quellen wurde 1845 das Gebäude ein Raub der Flammen, und noch im selben Jahr baute man den heutigen Bären.

Quasi zwei Gebäude

Vor bald 20 Jahren kaufte das Ehepaar Germann das Restaurant. «Und nun, da sie langsam in Richtung Pensionsalter kommen, möchten sie verkaufen», sagt Lehmann. Die Liegenschaft besteht quasi aus zwei Teilen.

Einerseits dem Gasthof mit sechs Gästezimmern und einer 7-Zimmer-Wohnung. Andererseits dem Ökonomieteil mit einer 5-Zimmer-Wohnung und elf Pferdeboxen. Weiter hat es einen Sandplatz und Weideland für die Tiere. Ebenfalls zur Wirtschaft gehört ein grosser Parkplatz.

Corinne Lehmann hat die Verkaufsdokumentation mit vielen Bildern versehen. Abgebildet ist die Gastronomieküche, deren gelbgrüne Wandkacheln an einen Raum in einem Landhaus in der Provence erinnern.

Holz ist ein oft verwendetes Baumaterial in allen Zimmern, dem Saal und dem Säli. Lehmann räumt ein, dass es heutzutage schwierig sei, einen Gasthof zu verkaufen. Nicht zuletzt, weil sich die Finanzierung mit Banken als schwierig erweise.

Andere Möglichkeiten

Der Verkaufspreis für die ganze Liegenschaft beträgt 1,09 Millionen Franken. Es bestünde jedoch die Möglichkeit, den Gastronomieteil und das Ökonomiegebäude mit den Pferdeboxen getrennt zu verkaufen, sagt Lehmann und fügt hinzu, dass das stattliche ­Gebäude auch andere Nutzungsmöglichkeiten zulassen würde.

Als Beispiele nennt sie Wohnungen, betreutes Wohnen oder als Alters- oder Ferienheim.

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