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Der ganz kleine Buchladen

Einst wurden hier Gespräche geführt, jetzt finden Leseratten neues Futter: Die Telefonzelle im Rehlipark ist zum Buchladen umfunktioniert worden.

Er ist klein, sehr klein sogar. Mehr als einer Kundin oder einem Kunden bietet er kaum Platz. Und er ist transparent, sehr transparent sogar. Jeder kann ungehindert hineinsehen und beobachten, was geschieht. Ach ja, bedient wird man hier auch nicht, wer etwas kaufen will, bedient sich selber und legt das Geld in eine kleine rote Kasse.Die Rede ist vom neuen Buchladen in Kirchberg. Wobei «Laden» fast ein bisschen hoch gegriffen ist.

Denn bei der Lokalität handelt es sich um die ehemalige Telefonzelle im Rehlipark. Sie wurde schon seit längerem nicht mehr als das genutzt, wofür sie einst gebaut wurde. Im Oktober 2015 stimmte der Kirchberger Gemeinderat ihrer Aufhebung zu. Bald darauf bekam die für das Soziale zuständige Gemeinde­rätin Käthi Oswald von ihren Kollegen den Auftrag, sich zu überlegen, was daraus werden könnte. Und sie hatte eine Idee: Aus der Telefonkabine sollte ein Buchladen werden.

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