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Die Frau starb vor mehr als 2500 Jahren

Seit 1926 hüten die Verantwortlichen der ethnologischen Sammlung einen Sarg mit einer Mumie aus Ägypten.

Angegriffen, aber immer noch ansehnlich: In diesem sehr alten ägyptischen Sarg liegen die Überreste einer Mumie. Bild: Museum Schloss Burgdorf.

Angegriffen, aber immer noch ansehnlich: In diesem sehr alten ägyptischen Sarg liegen die Überreste einer Mumie. Bild: Museum Schloss Burgdorf.

(Bild: Museum Schloss Burgdorf Schweizer Sargprojekt/Swiss Coffin Project, pmimage.ch)

In der Berner Zeitung vom 6. August 1999 war zu lesen: «Facelifting für einen Sarg».

Irgendwann zwischen 500 und 300 vor Christus ereilte eine 40- bis 50-jährige Ägypterin das Los aller Menschen: Sie starb. Nach ihrem Tod wurde sie mumifiziert und in einem reich bemalten und verzierten Sarg beigesetzt.

1926 gelangte sie von Kairo per Schiff nach Marseille und weiter nach Burgdorf. Möglich machte das der damalige Konservator des Museums für Völkerkunde, Arnold Kordt. Er hatte einen Mittelsmann beauftragt, den Sarg und die sich darin befindende Mumie zu erwerben und ins Emmental zu schicken. Der Ausfuhrzoll belief sich auf knapp 11 englische Pfund, was damals etwa 280 Franken entsprach.

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