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Die letzten Felsenbewohner

Eine Wohnung mitten in der Felslandschaft klingt abenteuerlich. Doch das Leben in den Flüe war hart und voller Entbehrungen. Ein dunkles Kapitel, das man lieber verschwieg.

Der Felsvorsprung war ihr Spielplatz: Sofie Kupferschmied (rechts) mit ihrer Schwester auf einer Karte von 1910.
Der Felsvorsprung war ihr Spielplatz: Sofie Kupferschmied (rechts) mit ihrer Schwester auf einer Karte von 1910.
Peter Wegmüller (PD)
Am liebsten fütterte sie die Hühner: Sofie Kupferschmied war später Magd auf der Breitenegg.
Am liebsten fütterte sie die Hühner: Sofie Kupferschmied war später Magd auf der Breitenegg.
Willi Lüthi (PD)
Bis weit ins 20. Jahrhundert war das Häuschen bewohnt, wie diese Postkarte (l.) aus dem Jahr 1915 belegt. Heute zeugen nur noch Kerben in der Felswand von den Dachbalken der Hütte, die hier einst gestanden hat (r.).
Bis weit ins 20. Jahrhundert war das Häuschen bewohnt, wie diese Postkarte (l.) aus dem Jahr 1915 belegt. Heute zeugen nur noch Kerben in der Felswand von den Dachbalken der Hütte, die hier einst gestanden hat (r.).
Armin Hess/zvg, Thomas Peter
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Ein kleines Holzhüttli stand einst mitten in der schroffen Felslandschaft der ersten Gisnauflue. Versteckt und fernab von der Stadt, nur über ausgesetzte Trampelpfade erreichbar.

Was romantisch klingen mag, war keineswegs ein gemütliches Heim. Vielmehr waren jene, die dort hausten, arm. Sie mussten ohne Strom und Wasser auskommen, waren ganz den Launen der Natur ausgesetzt. Bis 1937 war das Haus in den Burgdorfer Felsen noch bewohnt. Ein Jahr später wurde es abgerissen.

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