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Die Truber leisten passiven Widerstand

Landauf, landab müssen die Gemeinden festlegen, wie viel Platz sie den Gewässern neu einräumen. Die Truber weigern sich. Denn bei ihnen seien die Vorgaben besonders streng.

Die Truber wollen nicht nur eine schöne Landschaft, sondern auch Landwirtschaft. Das allerdings ist schlecht mit der Ortsplanung zu vereinbaren.
Die Truber wollen nicht nur eine schöne Landschaft, sondern auch Landwirtschaft. Das allerdings ist schlecht mit der Ortsplanung zu vereinbaren.
Manu Friederich

Was haben sich die Truber gefreut, als ihr Dorf letzten Herbst zum schönsten der Schweiz erkoren wurde. Dass die Leser der «Schweizer Illustrierten» erkannten, was die Bewohner des Tales schon lange wussten, machte sie stolz. Doch die natürliche Schönheit der Gemeinde Trub hat auch Schattenseiten.

Die Landschaft muss bleiben, wie sie ist. Deshalb ist ein grosser Teil der Gemeindefläche im Bundesinventar der Landschaften und Naturdenkmäler (BLN) aufgeführt. Und das ist nun der Grund, warum die Truber einen obrigkeitlichen Befehl noch nicht ausführen. Es geht um den Auftrag, den Gewässern mehr Platz zu reservieren und dies in den Zonenplänen festzulegen.

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