ABO+

«Dies ist ein Höhepunkt»

Rüegsauschachen

Als Grossrat und Nationalrat kämpfte Hans Grunder jahrzehntelang für die Verkehrssanierung Emmental. Mit dem Ja von National- und Ständerat zum Projekt hat er sein Ziel erreicht.

Der Einsatz von Nationalrat Hans Grunder (BDP) für die Verkehrssanierung Emmental hat sich gelohnt. Foto: Valérie Chételat

Der Einsatz von Nationalrat Hans Grunder (BDP) für die Verkehrssanierung Emmental hat sich gelohnt. Foto: Valérie Chételat

Herr Grunder, der Ständerat hat den Vorschlag der Einigungskonferenz bezüglich Umfahrung Oberburg gutgeheissen. Was bedeutet das für das Projekt «emmentalwärts»?

Hans Grunder: Der Bund verpflichtet sich nun grundsätzlich, die Umfahrung Oberburg mit rund 77 Millionen Franken zu unterstützen. Wenn das Auflagenprojekt vorliegt, kann mit dem Bau gestartet werden. Dies dürfte etwa 2023 der Fall sein.

Aber es gibt noch Auflagen vonseiten des Bundes.

Der Kanton muss nachweisen können, dass die beiden Teilprojekte Burgdorf und Oberburg nur dann Sinn machen, wenn sie zusammen realisiert werden. Das wird man sehr einfach beweisen können. Die zweite Auflage ist, dass Gelder von der ersten und zweiten Generation der Agglomerationsprogramme vorhanden sein müssen. Mit 1,5 Milliarden Franken ist diese Auflage aber erfüllt. Bundesrätin Simonetta Sommaruga hat am Dienstag im Nationalrat gesagt, dass die Finanzierung sichergestellt ist.

Diese Inhalte sind für unsere Abonnenten. Sie haben noch keinen Zugang?

Erhalten Sie unlimitierten Zugriff auf alle Inhalte:

  • Exklusive Hintergrundreportagen
  • Regionale News und Berichte
  • Tolle Angebote für Kultur- und Freizeitangebote

Abonnieren Sie jetzt