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Dieser Wettkampf ist ziemlich schweisstreibend

Beim Schulhaus Schüpbach fliegen im Rahmen der Gewerbeschau die Funken: Zehn Hufschmiede messen sich an der Schweizer Meisterschaft.

Es ist für Ausstellungsbesucher noch etwas gar früh. Für zehn Hufschmiede aus der ganzen Schweiz indes nicht. Gut zwei Stunden bevor das Zauntor am Eingang zur Gewerbeschau Signau fürs Publikum öffnet, herrscht gleich daneben viel Betrieb. «Dong, dong, dong, tack, tack, tack», tönt es im Rhythmus. Wobei jeder der zehn Teilnehmer der Schweizer Meisterschaft der Hufschmiede mit dem Hammer auf dem Amboss seinen ganz eigenen Takt anschlägt.

«Jeder ist seines Glückes Schmied», lautet ein Sprichwort, das hier erst recht gilt. Denn je besser in der ersten Disziplin Hufeisen aus einem geraden Eisenstab geschmiedet werden, desto näher rückt das Glück. Der mit Gas betriebene Ofen ist längst auf Betriebstemperatur von 1250 Grad Celsius, als besagter Stab Eisen in die Hitze geschoben wird. Er soll glühen. «Die Temperatur ist Konzept, wenn es noch heisser wird, verabschiedet sich das Eisen in den Kamin», erklärt Peter Rindlisbacher, Mitglied im Organisationskomitee der Gewerbeschau und selber Hufschmied.

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