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Rückschlag für Zufahrt

Auf dem Weg zur Verkehrssanierung Burgdorf–Oberburg–Hasle entsteht eine neue Hürde. Der Bund will die Umfahrung Oberburg nicht mitfinanzieren.

Die LöwenKreuzung in Oberburg ist ein Verkehrsnadelöhr.
Die LöwenKreuzung in Oberburg ist ein Verkehrsnadelöhr.
Thomas Peter

Seit Jahren leiden die Oberburger unter grosser Verkehrslast. Gegen 19'000 Fahrzeuge brummen jeden Tag durch das Dorf. Im Kanton wurde das Problem erkannt, und die Bevölkerung vor Ort hat guten Grund zur Hoffnung, dass ihr Dorf dereinst umfahren wird.

Aktuell lässt der Kanton Bern Pläne erstellen, die nächstes Jahr in die öffentliche Mitwirkung geschickt werden sollen. Doch am Freitag erlebte die kantonale Baudirektion eine Enttäuschung.

Dies, als sie das Programm studierte, gemäss dem der Bundesrat wichtige Verkehrsvorhaben in den Agglomerationen mitfinanzieren will: «Trotz gegenteiligem Antrag des Kantons will der Bundesrat den Bau der Umfahrung zumindest vorderhand nicht mitfinanzieren.»

Gemeint ist das Teilstück der Umfahrung Oberburg. Für die Ortsdurchfahrt Burgdorf, die ebenfalls zur geplanten Verkehrssanierung Burgdorf–Oberburg–Hasle gehört, darf der Kanton durchaus mit Bundesgeldern rechnen.

Nachdruck angekündigt

Für die Umfahrung Oberburg jedoch stünden keine Mittel aus dem Nationalstrassen- und Agglomerationsverkehrsfonds zur Verfügung. Die Baudirektion gibt sich allerdings noch nicht geschlagen, wie sie in einer Medienmitteilung versichert.

Im Rahmen der parlamentarischen Debatte in National- und Ständerat werde sich der Kanton Bern «weiterhin mit Nachdruck für die aus seiner Sicht dringlichen Projekte einsetzen». Voraussichtlich nächsten Frühling/Sommer werde die Bundesversammlung über die Beiträge entscheiden.

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