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Spital Emmental: Die Millionen sind verbaut

Die Erneuerung des Spitals Emmental ist abgeschlossen. Nach zweieinhalbjähriger Bauzeit ist das Bettenhaus bezugsbereit. Am Wochenende kann die Bevölkerung den 111 Millionen Franken teuren Ausbau besichtigen.

Einer von vier neuen Operationssälen: Je zwei Säle sind für ambulante und für stationäre Eingriffe.
Einer von vier neuen Operationssälen: Je zwei Säle sind für ambulante und für stationäre Eingriffe.
Thomas Peter
Die Räume der Intensivstation?sind hell und übersichtlich.
Die Räume der Intensivstation?sind hell und übersichtlich.
Thomas Peter
Lichtschächte im Neubau sorgen für Helligkeit in den Spitalgängen.
Lichtschächte im Neubau sorgen für Helligkeit in den Spitalgängen.
Thomas Peter
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Der Neubau des Spitals Emmental in Burgdorf ist 73 Meter lang, 32 Meter breit und 18,9 Meter hoch. Die Geschossfläche beträgt 13'900 Quadratmeter, was der Fläche von zwei Fussballfeldern entspricht. Etwas mehr als zwei Jahre nach der Grundsteinlegung wird die 111 Millionen Franken teure Erneuerung des Krankenhauses in diesen Tagen abgeschlossen.

Bei der Finanzierung des Baus wurde ein neuer Weg beschritten: Das Spital Emmental ist die erste öffentlich-rechtliche Klinik im Kanton Bern, welche die Investitionen auf privater Basis finanzierte. Unter der Federführung der Credit Suisse wurde eine Anleihe in Höhe von 75 Millionen Franken zu einem Zinssatz von 1,625 Prozent am Kapitalmarkt aufgenommen.

Erhöhte Kapazität

Der Neubau beherbergt neben mehreren Ambulatorien unter anderem vier Pflegeabteilungen mit insgesamt 132 Betten, die hausärztliche Notfallpraxis mit zwei Untersuchungs- und Behandlungsräumen, den Notfall mit Schock- und Gipsraum sowie die Arbeitsräume des Rettungsdienstes mit Einstellplätzen für vier Ambulanzfahrzeuge. Vier neue Operationssäle ergänzen zwei bisherige im Altbau, die bis Frühjahr 2019 ebenfalls rundum erneuert werden.

Im alten Bettenhaus entstehen zudem bis 2019 36 Psychiatriepflegeplätze. Dank dem Neubau kann die Spitalbettenkapazität im Emmental zwar von 1,4 auf 1,8 Betten pro 1000 Einwohner erhöht werden, liegt damit aber weiterhin deutlich unter dem kantonalen Durchschnitt von 2,5 Betten. Bereits 2015 fertiggestellt wurde das Parkhaus.

Zwei Tage der offenen Tür

Der Neubau zeichne sich nicht nur durch eine hohe Funktionalität aus, wie der Leiter der Notfallstation Felix Nohl gestern bei einem Rundgang betonte, sondern ebenso durch helle Räume mit Tageslicht. Zudem verfügen sämtliche Ein- und Zweibettzimmer über eigene Nasszellen.

Morgen Samstag und am Sonntag kann die Bevölkerung den Neubau des Spitals jeweils von 10 bis 16 Uhr besichtigen.

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