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Keine Beschwerde der IG Gemeindepräsidium

Die IG Gemeindepräsidium akzeptiert, dass der neue Sumsiwalder Gemeindepräsident Fritz Kohler in der Exekutive der EDU angerechnet wird. Die IG verzichtet auf die angekündigte Wahlbeschwerde.

Der ehemalige EDU-Grossrat Martin Friedli (Mitte) wehrte sich vehement dagegen Fritz Kohler, den neuen Gemeindepräsidenten von Sumiswald, als EDU-Vertreter anzusehen. Nun verzichtet die IG aber auf eine Wahlbeschwerde.
Der ehemalige EDU-Grossrat Martin Friedli (Mitte) wehrte sich vehement dagegen Fritz Kohler, den neuen Gemeindepräsidenten von Sumiswald, als EDU-Vertreter anzusehen. Nun verzichtet die IG aber auf eine Wahlbeschwerde.
Andreas Blatter

Es war ein Plan, der von Anfang an zum Scheitern verurteilt war: Die IG Gemeindepräsidium hatte in den letzten Wochen mit viel Vehemenz versucht, den neuen Gemeindepräsidenten Fritz Kohler als parteilos zu positionieren. Dies, obwohl Kohler bis vor kurzem EDU-Mitglied war und in der Partei sowohl kommunal wie auch national Mandate bekleidete.

Das Ziel dieses seltsamen Manövers war klar: Würde Kohler im Gemeinderat dank seinem Parteiaustritt als parteilos geführt, hätte die EDU intakte Chancen, an den Wahlen vom 27. November den Gemeinderatssitz von Barbara Maurer zu verteidigen. Der aktuelle Sumiswalder Gemeinderat hat jedoch kürzlich entschieden, Kohler als EDU-Vertreter anzusehen. Dagegen wehrte sich an vorderster Front und in grosser Lautstärke vor allem einer: Der ehemalige EDU-Grossrat Martin Friedli.

Am Wochenende nun erfolgte in der IG Gemeindepräsidium der Meinungsumschwung. In einer Mitteilung schreibt sie, dass sie den Entscheid des Gemeinderates, Fritz Kohler als EDU-Vertreter zu betrachten, «trotz teilweise anderer Meinung von Mitgliedern» akzeptiere und auf weitere Massnahmen verzichte. Damit ist insbesondere die von Friedli vorsorglich angekündigte Wahlbeschwerde gemeint. Die IG Gemeindepräsidium bedauert in der Mitteilung die entstandene Auseinandersetzung in der Gemeinde und der EDU.

phm

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