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Emotionen blieben aus

Nach dem langen Hin und Her ums neue Reglement machen die Behörden klar, welche Wege Hasle nicht mehr unterhalten will.

Die Emotionen gingen hoch, monate-, ja jahrelang und immer wieder. Nicht weniger als drei Mal stimmte Hasle über sein Wegreglement ab, und als sich der Souverän endlich darauf geeinigt hatte, dass künftig pro Hof nur noch eine Zufahrt von der Öffentlichkeit unterhalten werden sollte, versuchte eine Initiative, das Ganze rückgängig zu machen. Vergeblich. So lag nun, da die Behörden darüber informieren wollten, wie sie das Beschlossene umzusetzen gedenken, eine gewisse Spannung in der Luft: Ob nun all die Debatten wieder von Neuem losgehen würden? All die Klagen über die mangelnde Solidarität und darüber, dass sich die Gemeinde aus dem ländlichen Hügelland verabschieden und die Bauern mit den hohen Kosten für Wegunterhalt und Winterdienst allein lassen wolle? In 16 Fällen Doch nichts passierte. Ohne in einem grösseren Rahmen kritisiert zu werden, konnte die eigens eingesetzte Arbeitsgruppe darüber informieren, dass sie sich auf alles in allem 16 privaten Wegen und Wegstücken von ihren alten Pflichten entbinden lassen wolle. In den meisten Fällen seien ohnehin nicht Hofzufahrten betroffen, sondern Gras- und Waldwege ohne grössere Erschliessungsfunktion. Umgekehrt, so hiess es weiter, könne sich die Gemeinde auch vorstellen, in fünf Fällen sogar die Pflicht für Wegunterhalt und Winterdienst neu zu übernehmen. Die Initiative dazu müsse allerdings von den Eigentümern ausgehen. Eine Ausnahme Die Arbeitsgruppe betonte einmal mehr, dass auch unter dem neuen Wegreglement stets eine Zufahrt pro Hof unterstützt werde. Der Verzicht auf Mehrfacherschliessungen erlaube es der Gemeinde, das vorhandene Geld wirkungsvoller einzusetzen. Eine Ausnahme gebe es: Wege, über die ein offizieller Wanderweg führe, würden weiterhin unterstützt.skk>

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