Zum Hauptinhalt springen

Erfolge im Kampf gegen die Sprayer

Ostermundigen verbucht im Kampf gegen Sprayer Erfolge. Nun prüft die Gemeinde, das Projekt «Casa Blanca» einzuführen.

Gemeinderätin Ursula Norton (EVP) hat am Donnerstagabend das Parlament über den Kampf gegen Sprayer und gegen Vandalen informiert. Die FDP-Fraktion wollte wissen, was der Gemeinderat gegen die unbekannten Täter bisher unternommen hat. Seit geraumer Zeit wird in Ostermundigen die Kennzahl 3072 immer wieder auf Hausfassaden geschmiert. Wie Norton erklärte, treten die Schmierereien wellenartig auf: Die Zahl der Vorfälle nahm im Frühling zu, im Sommer flachte sie ab, um schliesslich im Herbst wieder anzusteigen. Die Kantonspolizei Bern konnte gemäss Norton Anfang Jahr zwei jugendliche Täter dingfest machen. Ihnen werden gegen 100 Schmierereien mit einer Deliktsumme von rund 100000 Franken zur Last gelegt. Ende Jahr gingen der Polizei zwei weitere Täter ins Netz. Von den Schmierereien stark betroffen ist das Schulhaus Mösli. Deshalb hat der Gemeinderat entschieden, dass das Schulareal in der Nacht von 23 bis 6 Uhr nicht mehr betreten werden darf. Wie Norton weiter erklärte, wird ab Januar neu die Kantonspolizei für die Patrouillen zuständig sein. Weiter will der Gemeinderat prüfen, «Casa Blanca» einzuführen. Das Projekt wurde gemeinsam von der Stadt Bern, der Gebäudeversicherung des Kantons Bern (GVB), dem Hauseigentümerverband Bern und Umgebung (HEV) sowie vom City-Verband Bern ins Leben gerufen. «Casa Blanca» bekämpft Sprayereien. Das Projekt basiert auf einer Kombination aus Präventions-, Repressions- und Reinigungsaktionen. «Wenn alle Beteiligten mitmachen, können wir unser Ortsbild verbessern», sagte Norton. Christian Liechti>

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch