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Erfolglos gemauert

Für seine Passivität ist

Sehr lange sah es so aus, als gewänne Spiez auch gegen Gumefens. Damit wäre der Aufsteiger nach vier Runden Zweiter gewesen. Dazu aber sollte es nicht kommen. Der Freiburger Ausgleichstreffer kurz vor Beendigung der regulären Spielzeit war der Beginn ereignisreicher Schlussminuten. Erst eben war das Tor gefallen, das 1:1, das Spiez zuvor mit gehöriger Portion Glück und wenig ansehnlichem Defensivfussball abgewendet hatte. Und nun entglitt das Spiel dem Unparteiischen zusehends. Innert kürzester Zeit gingen etliche Spieler zu Boden, einmal gar drei, verteilt auf dem ganzen Platz. Und als auch ein Akteur Gumefens’ Gelb-Rot kriegte, verlor ein Freiburger Anhänger höheren Alters, zuvor schon frei von Anstand, völlig die Beherrschung. Er wollte auf des Schiedsrichters Assistenten los. Daran, gewalttätig zu werden, konnte er gehindert werden. Aus war das Spiel nicht. Der Gast durfte noch einen Freistoss treten – und traf darauf zum 2:1. Bei Spiez waren sich Präsident und Trainer einig: Der Sieg der Freiburger ging in Ordnung. Namentlich in der zweiten Hälfte hatten die Oberländer zu wenig getan. Passiv und ohne Courage traten sie auf. «Ich hatte vor dem Spiel davor gewarnt, den Sinn für die Relationen zu verlieren», sagte Coach Bernhard Hodler. Insofern sei er fast ein wenig froh, stünde Spiez nun nicht als Spitzenmannschaft da. «Das gäbe unser Leistungsvermögen nicht richtig wieder», sagte der Interlakner. Trotz «sehr gutem» Auftakt orientiert er sich nach hinten. ahw>

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