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Erfolgreicher Ferienpass in Boltigen

Mit erfreulicher Beteiligung setzte das engagierte Team von Boltigen

Der Ferienpass ist in Boltigen eine Erfolgsstory, das Interesse bei den jungen Teilnehmern gross: Die angepriesene Waldolympiade wurde von Daniela Bichsel im Redisacher gestartet. Die 16 Kinder suchten in Gruppen, nach der Präsentation von Fotos, im Gelände bestimmte Objekte. Dort fanden sie Symbole, die auf ihrer Laufkarte vermerkt werden mussten. Fast 100 Prozent lautete die Erfolgsquote. Und: Alle erhielten als Anerkennung für ihren Einsatz ein kleines Geschenk. In der Metzgerei von Urs Wittwer in Reidenbach konnten 10 interessierte Kinder die Herstellung von Bratwurstschnecken verfolgen. Sie konnten sogar die Stopfmaschine bedienen und selber die Schafdärme zu Spiralen auffüllen. Alle durften ihr Eigenprodukt zum Grillieren nach Hause nehmen, doch vorher gab es für alle ein passendes schmackhaftes Grillzvieri vor Ort. Waidmannsheil 28 Kinder haben sich für den Besuch des Hirschgeheges im Fürsteini entschlossen. Dort wurden sie durch Peter von Känel und Manfred Aellig eingehend über das Leben des Rudels informiert. Sie vernahmen, dass in der Waidmannssprache ein Hirsch immer männlich ist und die Weibchen Tiere genannt werden. Nach acht Monaten Tragzeit werden die Jungen gesetzt und vom Muttertier sofort abgeleckt, damit sie mehrere Tage keinen Geruch ausströmen und deshalb vom Raubwild nicht aufgespürt werden können. Das im Februar/März abgeworfene Geweih der Hirsche wächst innert 100 Tagen nach. Die Zahl der Geweih-Enden böte keine Rückschlüsse auf das Alter, sondern auf das Wohlbefinden allgemein. Die Kinder konnten bei der Fütterung mithelfen, und auf ihre vielen Fragen erhielten sie fachmännische Antworten. Bei den Schützen Bei den Sportschützen Boltigen fanden sich 15 Knaben zu ei-nem Schnupper-Schiesskurs im Kleinkaliber-Schiessstand Lehn ein. In einer Theoriestunde erläuterte Jugend+Sport-Leiter Marcel Hiltbrand in der neuen Schützenstube Grundlegendes zum Sportschiessen: Das Gewehr als Sportgerät und die Sorgfaltspflicht des Schützen, Bekleidung, Munition, Trefferbild und vor allem der Zielvorgang und die präzise Schussabgabe. Durch die Schiesslehrer wurden Liegend-, Kniend- und Stehendschiessen demonstriert. Nach einem guten Mittagessen durften die Teilnehmer nach vielen Probeschüssen je eine Passe auf die Fünfer- und Zehnerscheibe abgeben, wobei bei jedem Schützen ein erfahrener Betreuer geduldig tätig war. Der Kurs inklusive Verpflegung war für die Teilnehmer gratis, und alle erhielten dazu ein Abzeichen zum Aufnähen und eine Schützenbrosche. hjb >

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