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Erste Reaktionen der Parteien

Umfrage «Wir dürfen sehr zufrieden sein, auch wenn uns ein Sitzgewinn selbstverständlich gefreut hätte», bilanzierte SP-Vizepräsident und neu gewählter Gemeinderat Kaspar Boss gestern das Resultat seiner Partei. Immerhin habe man im GGR vier Bisherige ersetzen müssen, und der Sitzgewinn der Grünen sei ja ebenfalls in ihrem Interesse. Den Stimmenanteil von fast 45 Prozent bei der Exekutivwahl beurteilte Boss «für einen ländlichen Raum als geradezu sensationell» – worauf im Restaurant Anker angestossen wurde. Auch SVP-Präsident Marc Alain Sahli zeigte sich «sehr zufrieden» mit dem Wahlergebnis. Sein Fazit am Parteitreffen im Restaurant Schuh: «Ziel erreicht.» Immerhin galt es für die Partei, ihre zwei zurücktretenden Gemeinderäte zu ersetzen. Deshalb freue er sich umso mehr über «die tolle Sensation», wie Manuela Lanker den Sprung in die Exekutive schaffte. Einziger Wermutstropfen sei der Sitzverlust der FDP, mit der die SVP eine Listenverbindung eingegangen war. Entsprechend weniger erfreulich war die Stimmung bei der FDP im Hotel Bellevue. «Klar, wir sind über den Sitzverlust im GGR enttäuscht», sagte FDP-Präsident Christoph Betschart. Man sei sich aber von Anfang an bewusst gewesen, dass es sich um einen Wackelsitz handle, den man ja vor vier Jahren den Grünen abgenommen hatte. Aber, so Betschart, die FDP Interlaken habe wohl unter dem «Imageproblem» der nationalen Mutterpartei leiden müssen. Dank einem guten Wahlkampf habe man jedoch trotzdem noch einen hohen Stimmenanteil erreicht. Am meisten freute man sich bei den Grünen, und zwar zusammen mit der SP im Anker. Das wiedergewählte GGR-Mitglied Bernhard Weinekötter: «Den dritten Sitz haben wir mit bescheidenem Aufwand gewonnen.» Und schliesslich bilanzierten sowohl EVP-Vizepräsident David Bühler als auch EDU-Präsident Ueli Balmer, die erstmals mit einer gemeinsamen Liste angetreten waren: «Minimalziel erreicht.»aka>

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