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Erstes Heimspiel, erster Saisonsieg

Dank einer Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit hat Wacker Thun gegen Kriens-Luzern mit 31:28 gewonnen.

Erstmals in dieser Saison konnten sich die beiden Zuzüge Borna Franic und Andreas Merz vor eigenem Publikum präsentieren. Beide agierten jedoch in ihren Aktionen glücklos. Merz wurde bereits in der ersten Halbzeit durch Marc Winkler ersetzt, auch diese Massnahme verfehlte vorerst seine Wirkung. «Wir haben in der ersten Halbzeit sowohl in der Deckung als auch in der Offensive nicht schlecht gespielt, aber die nötigen Emotionen haben mir gefehlt», versuchte Wacker-Trainer Martin Rubin nach dem Spiel seine Wechsel zu erklären. Denn als die Gäste nach der Pause erstmals mit drei Toren in Front lagen, nahm Rubin mit Franic auch die zweite Neuverpflichtung vorzeitig vom Feld. Dieser Weckruf zeigte Wirkung. Angeführt von Winkler, der nun mit einigen tollen Paraden überzeugte, spielte sich Wacker in der Folge in einen regelrechten Lauf. Zwischen der 42. und der 52.Minute wandelten die Oberländer einen 18:21-Rückstand in einen 25:21-Vorsprung um. Unterbrochen wurde der Thuner Sturmlauf einzig durch eine technische Panne der Matchuhr, die bereits nach 50 Minuten die Schlusssirene erklingen liess. Am Ende resultierte ein ungefährdeter 31:28-Erfolg. Revanche geglückt Sowohl Wacker (bei St.Otmar St. Gallen) als auch Kriens-Luzern (zu Hause gegen Suhr Aarau) waren mit einem Unentschieden in die Saison gestartet. Und beide Teams hatten in ihren Auftaktpartien mit einem Penalty in den Schlusssekunden noch ausgleichen können. Insbesondere für die Thuner war der Punktgewinn beim letztjährigen Meisterschafts-Fünften ein kleiner Exploit. Doch das in der Ostschweiz gesammelte Selbstvertrauen konnten die Thuner zu Beginn nicht in Tore ummünzen. Vielleicht auch deshalb, weil der Gegner aus der Innerschweiz bei vielen Spielern schlechte Erinnerungen auslöste. Im Vorjahr hatten die Oberländer nämlich die Heimpremiere verloren. Der Gegner bei der 23:27-Niederlage: Kriens-Luzern. Und dann war da noch der letztjährige Thun-Goalie Marius Aleksejew, der heuer im Tor des gestrigen Gegners steht. «Er hat heute einen guten Tag erwischt und sein Team in der ersten Halbzeit im Spiel gehalten», honorierte auch Rubin die gute Leistung des Esten. Ansonsten dürfte den Trainer vor allem das Kollektiv seiner Mannschaft überzeugt haben, die nun mit einem grossen Selbstvertrauen dem sonntäglichen Derby gegen den BSV Bern Muri entgegenblickt. Stellvertretend für alle sagt Rubin: «Jetzt reisen wir nach Bern, um zwei Punkte zu holen». Raphael Hadorn>

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