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Erstmals ohne Punktgewinn

EishockeyLangenthal hat trotz drei Toren von Stürmer Stefan Tschannen mit 3:5 gegen den Lausanne HC verloren.

Nein, das sei ihm noch nie passiert, bilanzierte SCL-Stürmer Stefan Tschannen nach der 3:5-Heimniederlage gegen Lausanne: «Ich habe noch nie drei Tore erzielt und dennoch verloren.» Wuchtig hatten die Sturmformationen der Westschweizer den SC Langenthal zu Beginn umklammert. Etwas mehr als drei Minuten waren erst gespielt, da lag das Team aus der Waadtländer Hauptstadt bereits um zwei Längen vorn. SCL-Verteidiger Marc Grieder sagte: «Uns war klar, dass sie dieses Tempo nicht würden durchziehen können.» Bald rappelten sich die Langenthaler auf, und als sich Lausanne mit 0:3 bereits etwas abzusetzen schien, antwortete Tschannen mit zwei Toren in weniger als zwei Minuten – plötzlich war das schnelle Spiel wieder offen. Caminada hält dicht Zur Wende reichte es den Gastgebern jedoch nicht mehr. Eine 5-Minuten-Strafe gegen Langenthal verschaffte dem Team von John Van Boxmeer nicht nur Luft, sondern auch ein weiteres Tor, womit der SCL wieder auf mehr Distanz gehalten war. Eng wurde es dennoch in den letzten zehn Minuten beim Stande von mittlerweile 5:3 für die Westschweizer, als die Heimmannschaft in Überzahl antreten konnte. Lausannes Schlussmann Pascal Caminada sah die Scheibe aus allen Richtungen auf sich zufliegen, aber stets gelang es dem Keeper, noch ein Teil seiner Ausrüstung zwischen den Puck und die Torlinie zu bringen. Langenthals Marc Grieder meinte: «Es fehlte eine Situation, in der man die Scheibe noch irgendwie an ihm vorbeilenken konnte.» Sierre mit Di Pietro Der SC Langenthal verlor gegen Lausanne erstmals in dieser Saison nach sechzig Minuten und ging dadurch auch zum ersten Mal ohne Punkte in die Kabine. Somit verbleibt noch eine Mannschaft, die immer mindestens einen Punkt geholt hat: der HC Sierre. Bereits morgen muss der SC Langenthal auswärts bei den Wallisern antreten und könnte diese Serie beenden. Derzeit liegt Sierre auf Rang drei und hat sich hochkarätig verstärkt, unter anderem mit Ex-Nationalspieler Paul Di Pietro, der am Wochenende gegen den HC Thurgau gleich dreimal traf. «Sierre hat sich mit Routiniers clever verstärkt», blickt Marc Grieder auf die nächste Runde. «Aber wenn wir so spielen wie im letzten Drittel, dann rechne ich uns gute Erfolgschancen aus.» Neben Di Pietro zählt Sierre auch in dieser Saison auf die Dienste des kanadischen Skorerduos Derek Cormier und Lee Jinman. Und während der HC Sierre früher stark von der ersten Linie lebte, scheint das Team nun an Breite gewonnen zu haben. Eng, schnell und hart umkämpft waren die Duelle SCL - HC Sierre stets im Wallis, unabhängig der jeweiligen Tabellenposition der Konkurrenten. Dennoch konnte das Team von Trainer Heinz Ehlers letzte Saison zwei der drei Auswärtsspiele für sich entscheiden. Daniel Gerber>

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