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Erziehungsleitfaden erntet viel Lob

Das Echo auf den Langenthaler Erziehungsleitfaden fällt positiv aus. Auch der bernische Lehrerverband findet das Papier sinnvoll.

Martin Gatti gibt dem Langenthaler Erziehungsleitfaden eine gute Note. Das Papier sei «sehr hilfreich», sagt der Präsident des bernischen Verbands der Lehrerinnen und Lehrer (Lebe). Damit würden die Behörden den gesunden Menschenverstand der Eltern unterstützen. Anerkennend ergänzt er: «Hier hat sich jemand reingekniet.» Der Leitfaden richtet sich an alle Eltern von Kindern und Jugendlichen bis zu 16 Jahren. Er wurde kreiert, um die Probleme mit abends herumhängenden Kindern und Jugendlichen zu entschärfen (vgl. Ausgabe von gestern). So macht er beispielsweise Angaben über den empfohlenen TV-Konsum von Kindern. Darüber hinaus bietet er Richtlinien zum Umgang mit Sackgeld oder Partys. Kinder bis 10 Jahre etwa sollen nach dem Ausgang im Sommer um 18 Uhr zu Hause sein. Und die Eltern sollen ihre Sprösslinge fragen: Wohin gehst du? Mit wem triffst du dich? Wie kommst du wieder nach Hause? 87 Prozent für Leitfaden Positiv war das Echo auf den Leitfaden auch auf der Internetseite Bernerzeitung.ch. Bei einer nicht repräsentativen Umfrage sprachen sich 87 Prozent für einen solchen Leitfaden aus. Und nur 13 Prozent waren eher dagegen (siehe Grafik). «Her mit diesen Regeln» Ebenso mehrheitlich zustimmend fielen die Kommentare auf Bernerzeitung.ch aus. «Sicher ein Schritt in die richtige Richtung», meinte eine Userin. Und: «Her mit diesen Regeln für Bern!», forderte gar eine andere. Nur einer mokierte sich. Die Stadt solle doch für sich selbst einen Leitfaden ausarbeiten. Sein Vorschlag: «Wie gehe ich gegen die rechtsextremen Tendenzen in Langenthal vor.» baz>

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