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Es lebe die Arena

In der Hertihalle siegte Zug gegen Ambri 5:3. Bern gab in der Allmendhalle gegen Biel einen Punkt ab. Die Tigers gewannen im Rapperswiler Lido 4:3. Und in der heimischen St-Léonard holte Gottéron einen 0:3-Rückstand gegen Moment – da war doch was gewesen? «La patinoire de St-Léonard portera le nom de son nouveau sponsor: BCF-Arena», hatte der Verein vor dem Saisonstart verlauten lassen. Einige Zeilen weiter unten, in der deutschen Version, war zu lesen: «Das Eisstadion wird den Namen des neuen Sponsors tragen: FKB-Arena.» Nun stellt der Röstigraben also auch Eishockeychronisten vor Probleme: Müssen Vertreter von Deutschschweizer Medien also «FKB-Arena» formulieren, derweil die Zeitungen aus der Romandie der «BCF-Arena» verpflichtet sind? Banque Cantonale de Fribourg oder Freiburger Kantonalbank, lautet die Gretchenfrage. Mittlerweile hat man sich mehrheitlich auf die französische Version geeinigt. Ob BCF oder FKB, Gottéron liegt im Arena-Trend. Die Hälfte aller NLA-Vereine spielt mittlerweile in einer -Arena. Zug bezwang Ambri also in der Bossard-Arena, Langnau siegte in der Diners-Club-Arena und Bern in der Postfinance-Arena. Die Veräusserung der Naming-Rechte neu erbauter oder renovierter Eishallen ist ein willkommener finanzieller Zustupf, dem gewiss auch Biel, Ambri und Langnau nicht abgeneigt wären. Immerhin: In der Langnauer Ilfishalle wurde schon mal die Garderobe neu gestrichen. rek>

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