Zum Hauptinhalt springen

Es war menschliches Versagen

Der Brand vom 21.März

Die Ermittlungen der Spezialisten des Dezernats Brände und Explosionen der Kantonspolizei Bern waren von Erfolg gekrönt: Ein unabsichtlich eingeschalteter Heissluftföhn war ursächlich für den Brand am Abend des 21.März in der Schuhfabrik Kandahar an der Hofackerstrasse im Gwatt. Der Föhn war bei Arbeiten an besagtem Sonntag benutzt, dann aber nicht mehr ausgeschaltet worden. Dies teilten das Untersuchungsrichteramt IV Berner Oberland und die Kantonspolizei gestern mit. Feuer rasch gelöscht Das Feuer hatten Mitarbeiter kurz nach 18.30 Uhr bemerkt. Sie alarmierten daraufhin die Einsatzkräfte der Feuerwehr. Der Löschzug Thun mit rund 30 Personen konnte den Brand rasch löschen. Bereits um 19.30 Uhr konnte Einsatzleiter Daniel Hürzeler damals mitteilen, dass die Lage unter Kontrolle sei. Verletzt wurde niemand. Die starke Rauchentwicklung führte aber in verschiedenen Räumlichkeiten, an Maschinen sowie am Lederlager zu erheblichem Schaden. Die Höhe des entstandenen Sachschadens beläuft sich laut der Mitteilung von Untersuchungsrichteramt und Kantonspolizei auf einige hunderttausend Franken. Teilweise stillgelegt Nach dem Brandunglück musste die Produktion in der Schuhfabrik Kandahar, welche seit über 30 Jahren von Konstanze und Dieter von Allmen geführt wird, teilweise stillgelegt werden. Betroffen war unter anderem die Näherei. Das Büro und die Lagerräume waren dagegen nicht beeinträchtigt; dort lief der Betrieb im gewohnten Rahmen weiter. Roger Probst>

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch