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«Es wird immer eine Form von Kirche geben»

Montagsinterview Obwohl die reformierte Kirche in der Schweiz jedes Jahr Mitglieder verliert, ist Thomas Wipf weit davon entfernt, zu befürchten, dass sie dem Untergang geweiht sein könnte. Weil es immer Menschen geben werde, «die nach mehr fragen als dem, was vor Augen liegt», werde es auch immer eine Kirche geben, sagt er. Ende Jahr übergibt er das Ratspräsidium des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbunds dem bisherigen Berner Synodalrat Gottfried Locher. Während 12 Jahren hat der Theologe Thomas Wipf als höchster Reformierter der Schweiz geamtet. In dieser Funktion hat er sich auch für einen Religionsartikel in der Bundesverfassung eingesetzt. Denn religiöse Gruppierungen leisteten einen wesentlichen Beitrag zum besseren Zusammenleben der Menschen über alle Grenzen hinweg, sagt er im Montagsinterview. Deshalb müsse ihr Wirken in der Verfassung gewürdigt werden. Zudem sieht er im «nüchternen» reformierten Protestantismus ein gutes Gegenmittel gegen alle bedrohlichen Arten von Fundamentalismen. sgsSeite 10+11>

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