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«Es wird keine Tabus geben»

BundesratDer künftige Innenminister Alain Berset will sich für die Solidarität zwischen den Generationen, den Regionen und zwischen Reich und Arm einsetzen.

Das Departement des Innern sei ein wichtiges Ministerium, in dem grosse Herausforderungen auf ihn warteten, sagte Alain Berset (SP) in einem Interview mit dem «SonntagsBlick». Dabei gehe es um sehr konkrete Themen, welche die Menschen direkt beträfen. «Ich bin glücklich, dass ich mich für die soziale Sicherheit engagieren darf, die so existenziell für eine Gesellschaft ist.» Er sei sich bewusst, dass die Schweiz den sozialen Ausgleich brauche. «In meinem künftigen Departement kann ich für diese Vision der Schweiz arbeiten.» Keine Angst vor der AHV Gegenüber der Westschweizer Zeitung «Matin Dimanche» betonte Berset, dass er keine Angst vor den unpopulären Dossiers wie der AHV und den Gesundheitskosten habe, auch wenn er sich gegen seine eigene Partei engagieren müsse. Zwischen den Akteuren gebe es immer ein Potenzial für Diskussionen, Austausch und auch Spannungen. Die Frage des Rentenalters müsse beispielsweise gesamtheitlich betrachtet werden, sagte der 39-jährige Freiburger im Interview mit der «SonntagsZeitung». Auch die Flexibilisierung müsse einbezogen werden. «Heute sage ich nur: Ich werde hier Lösungen präsentieren müssen.» Das Wichtigste sei, diejenigen Bereiche auszuloten, bei denen man ein Gleichgewicht finden könne. Er sei sich bewusst, dass dies ein grosser Teil seiner Arbeit in den nächsten Jahren sein werde, sagte Berset. «Ich garantiere Ihnen, dass es keine Tabus geben wird.»sda/as>

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