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«Es würde allen nützen»

Die Tigers wollen wieder mehr mit anderen Klubs zusammenarbeiten und auf ihr einst stärkstes Kapital, den Nachwuchs, setzen.

Sogar Ivan Brägger, der Geschäftsführer der SCL Young Tigers, konstatiert: «Früher hatten die anderen Klubs Angst vor den Langnauer Junioren. Heute ist das anders.» Man ist ins Mittelmass abgesunken, die Elite-Junioren etwa verpassten heuer die Playoffs. Was ist zu tun, damit es wieder aufwärtsgeht? Für Ruedi Zesiger, den Geschäftsführer der «grossen» Tigers, ist klar: «Wir brauchen die besten Spieler unserer Region.» Deshalb wolle man die entstandenen Gräben zuschütten und wieder stärker mit den anderen Emmentaler Eishockeyvereinen zusammenarbeiten, sagte er an einer Podiumsdiskussion. Man müsse den besten Spielern jedoch auch gute Trainingsbedingungen bieten können. Aus diesem Grund brauche Langnau ein zweites Eisfeld. Man gebe dem eigenen Nachwuchs in der NLA aber zu wenig Vertrauen, wendete ein Votant aus dem Publikum ein. Zesiger erklärte: Der Abstiegsdruck laste jedes Jahr schwer auf den Tigers. «Gäbe es fünf Jahre lang keinen Absteiger, könnten wir etwas aufbauen, noch mehr auf die Jungen setzen.» Zudem werde er sich dafür einsetzen, für alle NLA-Klubs – nach dem Vorbild der nordamerikanischen NHL – eine Gehaltsobergrenze einzuführen. «Wenn alle Klubs auf Augenhöhe wären, würde das Produkt Eishockey attraktiver. Das würde allen nützen.» maz>

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