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Español ist wieder in Spanien

rollhockeyWimmis hat sein Team in der Winterpause mit zwei Spaniern ergänzt.

Es gibt sie noch in der höchsten Spielklasse, die Überraschungen. Jüngstes Beispiel: der 4:3-Sieg von Abstiegskandidat Uri über Meister Genf. Die Pleite der Westschweizer mag der Liga Spannung verleihen – für die Oberländer hat sie unangenehme Folgen. Thunersterns Vorsprung auf den Neuntplatzierten beträgt bloss noch einen Zähler. Das Team von Peter Lehmann unterlag in Montreux 0:5. «Wir hatten recht gut begonnen. Aber nachdem wir Anfang zweiter Hälfte 0:3 in Rückstand geraten waren, konnten wir nicht reagieren», sagte der Trainer. Für sein Team sei es von grosser Wichtigkeit, das Derby vom Samstag zu gewinnen. Da treffen die Thuner auf den RHC Wimmis, der nach wie vor auf einen Erfolg wartet. Die Niedersimmentaler verloren in Diessbach trotz Führung 1:6. Den Match bestritt der Meister von 2007 mit Xavier Formatger und Joan Español, zwei Spaniern. Von Letzterem trennte sich die Mannschaft von Marcel Althaus gleich wieder. «Es hatte sich schon im Training abgezeichnet, dass er uns nicht verstärken kann. Aber wir wollten ihm die Chance geben, sich im Spiel zu beweisen», sagte Präsident René Wittwer. Einen Vertrag abgeschlossen hat Wimmis vorab ohnehin nur mit Formatger, und der 28-Jährige, welcher die junge Auswahl um Stabilität und Ordnung bereichern soll, bleibt. Gestern nahm er auch schon seine Arbeit bei einer lokal ansässigen Unternehmung auf. Español hat den Entscheid am Sonntag mitgeteilt gekriegt und befindet sich schon wieder in Spanien. Einen weiteren Ausländer verpflichten die Wimmiser trotz schlechter Lage «nicht unbedingt», wie Wittwer sagt. Die Oberländer rechnen damit, bald wieder auf Dominic Wirth und Tobias Cebulla zählen zu können. Dann wird Wimmis nach Meinung des Präsidenten wieder eine konkurrenzfähige Mannschaft stellen. Längst mehr als nur mithalten kann Uttigen, das bei Weil 3:2 nach Verlängerung siegte. Die Aaretaler waren 0:2 in Rückstand gelegen und schafften gegen Ende der regulären Spielzeit noch den Ausgleich. «Ich denke, alles in allem haben wir uns den Erfolg verdient», sagte Sportchef Peter Lanz, der überzeugt ist, dass seine Mannschaft aber noch eine Menge Potenzial hat.Adrian HornTelegramm Seite 25>

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