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«Ewigi Liebi» bleibt bis im Juni

Stadt BernDas Musical «Ewigi Liebi» bleibt länger

Innert drei Monaten sind schon 70000 Tickets von «Ewigi Liebi» verkauft worden. «Wir sind überwältigt», sagt Darko Soolfrank, Produzent und Geschäftsführer des Musicals. Seit gestern ist nun bekannt, dass die Erfolgsgeschichte im Berner Wankdorf weitergehen soll. Die Stadtbehörden hätten grünes Licht gegeben und die Spielbewilligung bis im Juni verlängert. Am Anfang stand Maag-Halle Wie es danach aussieht, hänge von den nächsten Monaten ab, so Soolfrank. Doch kann er sich durchaus einen längeren Aufenthalt in Bern vorstellen: «Die Testphase verlief bisher sehr verheissungsvoll.» Selbst ein definitives Projekt ist für Soolfrank denkbar. Seine Firma, die Maag Music Hall AG, hat Erfahrung darin. 2001 startete sie in der umgebauten Maag-Halle in Zürich mit dem Musical «Deep». Mittlerweile ist zum Theater eine Eventhalle, ein Club und ein Bistro dazugekommen. Die Buchungslage war in letzter Zeit so gut, dass Anfragen von Musicaltruppen abgelehnt werden mussten. «Die Firma erwirtschaftet einen Umsatz in zweistelliger Millionenhöhe», erläutert Soolfrank. Berner sind Musicalfans Laut Musicalsprecher Christoph Rüdt strömen die Besucherinnen und Besucher immer noch von weit her in die auffällige rote Halle nach Bern. Die Lage am S-Bahnhof Wankdorf und an der Autobahn sei dafür ideal. Berner gehörten aber zu den treusten Gästen. Schon während der drei Saisons in Zürich belegten sie nach den Einheimischen Platz zwei. Dort wollten insgesamt 450000 Personen das Erfolgsstück sehen. Stadtpräsident Alexander Tschäppät ist ein Fan des neuen Angebots. Er würde eine weitere Verlängerung begrüssen: «Wir haben bisher absolut keine Reklamationen erhalten», sagt er. Wenn die Betreiberin ein Gesuch einreiche, würde es wohlwollend behandelt. Allerdings wäre eine neue Publikation mit entsprechenden Einsprachemöglichkeiten nötig, betont Tschäppät. Bewilligungsbehörde ist das Regierungsstatthalteramt. Das Terrain sei bis Ende 2012 frei. Die Nutzung ist zonenkonform und könnte grundsätzlich sogar definitiv eingerichtet werden. Für Tschäppät steht ausser Frage: «Ich sähe es gerne, wenn die Musicalhalle bleiben würde.» Vorerst steht eine schwierigere Saison vor der Tür: «Wir bieten eine typische Indoorveranstaltung an», sagt Soolfrank. Wenn es im Frühjahr wärmer wird, schlägt die Stunde der Wahrheit. cab>

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