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Facelifting im Glockenstuhl

Die Unterhaltsarbeiten sind abgeschlossen, das Geläut an der Burgdorfer Stadtkirche erklingt wieder in seinem vollen Klang.

Jetzt läuten die Glocken an der Stadtkirche von Burgdorf wieder so, wie sie sollten. Mal zu zweit, zu dritt, zu viert oder zu fünft, mal komplett zu sechst und dann wieder einzeln – je nachdem, ob gerade das werktägliche Morgen-, Mittag-, Zvieri- oder Abendläuten, eine Predigt am Sonntag oder ein Fest wie Weihnachten, Jahreswechsel oder – in Burgdorf ganz wichtig – die Solätte anstehen. Die Massnahmen In den letzten Tagen und Wochen war das anders. Auch wenn es viele gar nicht bewusst wahrgenommen haben, so musste die reformierte Kirchgemeinde via Anzeiger doch «um Verständnis» bitten: Weil auch ein Geläut Unterhalt braucht, blieben fünf der sechs Glocken stumm. Nur die zweitkleinste, die erst vor zehn Jahren aufgezogen worden ist und daher noch keine Pflege nötig hatte, läutete unverdrossen weiter. Bei den älteren wurden die Antriebsmotoren und -ketten ersetzt und die Stahlriemen, die die Glocken an den hölzernen Jochen halten, geputzt und rostfrei gemacht. Das erklärt der verantwortliche Kirchgemeinderat Roland Müller bei einem Rundgang vor Ort. Die Kosten Ein besonderes Augenmerk galt den Klöppeln, die im Alter hart werden und dann beim Anschlagen Dellen, Sprünge und andere Schäden erzeugen können. Auch sie wurden ausgewechselt und bestehen heute aus einem Material, das weicher ist als jenes an der Oberfläche der Glocken. Die Arbeiten schlugen alles in allem mit rund 35000 Franken zu Buche. skk>

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