Zum Hauptinhalt springen

Fährt bald der Bus über den Spielplatz?

Am Montag endet die

«Diese Lindenbäume bilden seit über 115 Jahren einen nützlichen Föhnschutzwald»: Gisela Straub von der grün orientierten Meiringer Gruppierung Forum und ihr Ehemann, der vor sieben Jahren pensionierte Oberförster Rudolf können nicht verstehen, «dass mehr als ein Drittel dieses idyllischen Erholungswaldes und ein Teil des Spielplatzes einem Kehrplatz für den Skibus weichen sollen». Wie auch Forum-Vizepräsident Peter von Arx sind Straubs der Meinung, dass die Errichtung des Kehrplatzes östlich des Alpbachs «viel sinnvoller» wäre. Rudolf Straub: «Wenn die Gemeinde statt die 150 Quadratmeter Ersatzaufforstung dort den Kehrplatz einrichten würde, wäre allen geholfen, auch dem dortigen Anwohner. Diesem wurden die Jungbäume nämlich weit unterhalb der gesetzlich vorgeschriebenen Distanz vor das Haus gesetzt.» Nichts mit Kehrplatz zu tun Der zuständige Meiringer Gemeinderat Fredel Abplanalp nimmt zu den Einwänden wie folgt Stellung: «Der Kinderspielplatz wird im Winter nicht benützt, der Skibus-Kehrplatz aber nur im Winter. Für dessen Bau werden wir höchstens drei Bäume schlagen müssen.» Abplanalp lässt verlauten, dass der restliche, zum Fällen vorgesehene Baumbestand entlang des Alpbachs und im Bereich des Hotels Sherlock Holmes nichts mit dem Kehrplatz zu tun habe, sondern Bestandteil des Hochwasser-Schutzprojektes sei. Das Gesuch zur Zonenplanänderung Alpbach liegt noch bis zum kommenden Montag bei der Gemeinde Meiringen auf. Die Gruppierung Forum hat ihre Einsprache angekündigt und fordert die Meiringer Bürger auf, das Vorhaben kritisch zu prüfen. Bruno Petroni>

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch