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Feldmann in den Top 8

Für die Schweizer Halfpipe-Fahrer endete der Weltcup-Heimauftritt nicht mit dem erhofften Podestplatz, aber immerhin mit zwei Klassierungen in den Top 8. Christian Haller wurde Fünfter, Rolf Feldmann (Thun) Achter.

Die Formkurven der beiden Schweizer Finalisten verliefen in der Endausmarchung diametral. Haller hatte nach dem ersten Lauf beim dritten Sprung einen Sturz zu verzeichnen und belegte nur Rang 10. Mit einer beherzten Leistung im zweiten Versuch verdoppelte der 20-jährige Bündner sein Skore trotz nur fünf Sprüngen auf gute 41,1 Punkte und realisierte in Saas Fee sein drittbestes Weltcup-Ergebnis. Der in Thun wohnhafte Feldmann, der nach dem ersten Durchgang noch Fünfter gewesen war, manövrierte sich trotz des «Rückfalls» in eine gute Ausgangslage für die internen Olympiaausscheidungen vom Dezember (in Laax) und Januar (in Davos). Er zählt neben Iouri Podladtchikov (Out in der Qualifikation), dem derzeit angeschlagenen Markus Keller und Haller zu den Anwärtern auf einen Startplatz für Vancouver. Für Rolf Feldmann war der achte Rang eine Genugtuung. Der 30-jährige Thuner, mittlerweile der älteste Schweizer Spitzenboarder, befindet sich in einer delikaten Situation. Er gehört zwar dem Nationalkader an, hat aber existenzielle Sorgen. Zumal er auf dem Markt nicht zu den gefragtesten (da ältesten) Fahrern gehört, macht er sich derzeit Gedanken, «wie ich meine Miete bis Ende Jahr bezahlen soll». Gute Resultate, wie sie zuletzt mit dem dritten Rang im Europacup von Saas Fee und dem zweiten Schweizer-Meister-Titel in der Halfpipe erfolgt waren, sind beste Eigenwerbung, um im Kampf um das Olympia-ticket zusätzlichen finanziellen Support zu erhalten. si>

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