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Feller ist neuer Präsident

Die Versammlung der Burgergemeinde Thun Strättligen wählte Raymond Feller zum neuen Präsidenten.

Niklaus Meyer gab an der Versammlung der Burgergemeinde Strättligen am Donnerstag im Thuner Gwatt seinen Rücktritt als Burgerrats- und Burgergemeindepräsident auf Ende Jahr bekannt. «Ich hatte die Einsicht, dass man auch als Präsident nur ein kleines Rad im Getriebe ist», verabschiedete sich Meyer nach sieben Amtsjahren. Als Nachfolger wurde Vizepräsident Raymond Feller gewählt (Bild). Neuer Vizepräsident ist Hugo Wenger. Die Wahl eines Burgerrats wurde mangels Kandidatur auf nächsten April verschoben. Das Budget 2010 sieht ein Defizit von rund 68000 Franken vor. «Das Minus entsteht vor allem durch Abschreibungen und einen grösseren Aufwand beim Abholzen», begründete Niklaus Meyer. «Die Preise für Nutzholz sind immer noch niedrig», ergänzte er. Zudem stimmten die 19 Stimmberechtigten einem Kredit von 25000 Franken zu. Er wird für die Sanierung einer Scheunenauffahrt im Gwattegg eingesetzt. Ja zur Renaturierung «Ich war schockiert, als ich den Zustand des Waldrands beim Allmendbächli gesehen habe», informierte der Thuner Oberförster Heinz Zimmer. Um den Bach zu schonen, sei dort seit Jahren nicht mehr abgeholzt worden. Nun habe Pro Natura ein Projekt vorgelegt, das im Frühling 2011 die Renaturierung des Baches ab Allmend Dorf bis einen Kilometer südlich vorsehe. «Die Sohlenbreite bleibt bestehen, aber die Böschung wird flacher gestaltet, damit sie besser gepflegt werden kann», erklärte Präsident Niklaus Meyer. Dies eröffne der Burgergemeinde die Gelegenheit, ab nächstem Herbst 550 Kubikmeter abzuholzen. Der Waldrand soll danach abgestuft gestaltet werden. Zudem verlaufe der Bach zurzeit zu nahe am Bächliweg, was die Gefahr berge, dass der Weg unterspült werde. Der Weg, der durch die zerfallene Böschung beschädigte wurde, soll wiederhergestellt werden. «Für die Burgergemeinde entstehen keine Kosten», warb Meyer für das Projekt. «Hingegen haben wir die Möglichkeit, uns in die Liste der modernen Waldbesitzer einzutragen.» Die Anwesenden befürworteten das Projekt mit 13 Ja-Stimmen und 6 Enthaltungen. Pascal Kupper >

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