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Felssturz an der Burgfluh: Wird nun Damm gebaut?

innertkirchenZwischen 500 und 1000 Kubik Fels donnerten gestern von der Burgfluh in Innertkirchen ins Tal. Personen wurden dabei keine verletzt. Geologe Ueli Gruner machte sich aus dem Helikop- ter ein Bild von der Situation.

Er schaffte sich mit dem Helikopter eine Übersicht über die Situation: Nach einem Felssturz Donnerstagnacht an der Burgfluh in Innertkirchen flog der Geologe Ueli Gruner von der Berner Kellerhals+Haefeli gestern mit einem Helikopter über das betroffene Gebiet. «Bereits vor über zwei Jahren donnerten an gleicher Stelle 1000 Kubikmeter Fels ins Tal und beschädigten dabei die Baracke des Entsorgungshofes der Gemeinde, der in unmittelbarer Nähe unter der Fluh steht», sagt Gruner. Seither wird das «Steinschlegli», wie die Burgfluh auch genannt wird, mittels Lasertechnologie aus der Distanz überwacht. Der Entsorgungshof konnte darum unter Kontrolle zwischendurch geöffnet werden, wie Gruner sagt. «Vor über einem Jahr haben wir dann wieder grosse Felsbewegungen an der Fluh festgestellt. Sie verlangsamten sich zwischenzeitlich und wurden dann im aktuellen Winter wieder schneller», sagt der Geologe. So habe sich der Fels pro Woche knapp einen Zentimeter bewegt, vor zwei Wochen kam es zu einem kleinen Abbruch von ein paar Kubik. Letzte Nacht dann sind zwischen 500 und 1000 Kubik Fels ins Tal gedonnert, «etwa 100 sind jetzt noch oben», sagt Ueli Gruner. Die Felswand sei instabil und müsse weiterhin beobachtet werden – noch immer ist eine Messstelle installiert. Wird der Hof geschlossen? Nicht gefährdet ist gemäss Ueli Gruner der Zugang zum Urbachtal. Für Walter Brog, Gemeindepräsident von Innertkirchen, gibt es zwei mögliche Lösungen, die nun diskutiert werden müssen: «Entweder bauen wir entlang des Waldrandes einen Schutzdamm, um den Entsorgungshof damit zu schützen, oder aber wir verlegen ihn an einen anderen Standort.» Wichtig sei, dass am Ende die Kosten-Nutzen-Rechnung aufgehe, sagt Walter Brog. Sarah McGrath-Fogal >

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