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Fragezeichen hinter den Topstürmern

Basels ehrgeizige Topstürmer Alex Frei und Marco Streller fühlen sich bereit für den Einsatz in der

Wochenlang war Basel-Stürmer Alex Frei nach einem doppelten Oberarmbruch ausser Gefecht. In dieser Woche meldete er sich eindrücklich zurück. Zum 6:0 im Cupfinal gegen Lausanne steuerte der Captain des Schweizer Nationalteams zwei Vorlagen bei. Am Donnerstag traf er beim 3:0 gegen Xamax zwei Mal. Frei kam nach der langen Verletzungspause jeweils als Einwechselspieler zum Einsatz. Morgen, wenn in Bern die Entscheidung im Meisterduell fällt, würde der ehrgeizige Angreifer gerne in der Startformation stehen. Doch möglicherweise legt der Trainer sein Veto ein: «Jeder Gegner hat Respekt vor Alex Frei», sagt Thorsten Fink, «aber die Zweikämpfe bei ihm sind immer noch ein Problem.» Es ist daher gut möglich, dass Frei zunächst auf der Bank bleibt. Der 30-jährige Routinier ist aber auch mit wenig Spielzeit immer für ein Tor gut. «Es geht ein Ruck durchs Team, wenn er auf den Platz kommt», hat Fink festgestellt. Streller geht Risiko ein Trotzdem zögert der Chef, Frei am Sonntag von Beginn an zu nominieren. Einerseits, weil der 15-fache Saisontorschütze leicht erkältet ist und sich als Joker zweimal bewährt hat. Anderseits ist da das Fragezeichen um Marco Streller. Vor zehn Tagen humpelte er in Aarau mit einer Zerrung im linken Oberschenkel in die Kabine. Den Cupfinal liess er sausen, doch vor der Finalissima sagt der Angreifer bestimmt: «Ich unternehme alles, damit ich spielen kann, selbst auf die Gefahr hin, dass der Muskel reisst und die WM in Gefahr ist. Es geht um den FCB, nur das zählt jetzt.» Solche ehrgeizigen Pläne ehren den Profi, Fink jedoch hält dagegen: «Streller muss am Samstag schmerzfrei trainieren können, sonst wird das nichts. Ich habe meine Bedenken.» Auf die Gefahr eines Muskelrisses bei Streller will es der Trainer nicht ankommen lassen. «Das schadet dem FC Basel in Bern, das schadet der Nationalmannschaft vor der Weltmeisterschaft, und es schadet dem FCB im Hinblick auf die neue Saison.» Deshalb scheint es gut möglich, dass Basel mit Scott Chipperfield und Federico Almerares im Sturm in die letzten 90 Minuten der Saison startet. Ob von Beginn an oder als Ergänzungsspieler: Alex Frei will seinen Teil zum zweiten Basler Titel in dieser Saison beitragen. Er will die nächste rot-blaue Party auf dem Casinobalkon der Stadt feiern. Frei sagt: «Viele Spieler haben nur einmal im Leben die Chance, in einem einzigen Match den Meistertitel zu holen. Der Cupsieg war etwas Grossartiges, aber jetzt kann es für uns noch besser werden – wir schaffen das in Bern!» Marcel Rohr >

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