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Die Vigier Holding übernimmt die Cewag

Mangels familieninterner Lösungen haben die Aktionäre der Cewag beschlossen, die Firma der Vigier Holding zu verkaufen.

Das auf die Produktion von Betonwaren und Isolationsmaterial spezialisierte Familienunternehmen Cewag wird an die Vigier Holding AG mit Sitz in Luterbach verkauft. Die Cewag Düdingen, die vor zwei Jahren ihr 75-jähriges Bestehen feiern konnte, hat auf der Suche nach einem Partner für die Weiterführung der Aktivitäten keine familieninterne Lösung finden können. Die Aktionäre haben deshalb beschlossen, die Nachfolge durch den Verkauf des Unternehmens an die Vigier Holding AG zu regeln. Vigier ist einer der führenden Schweizer Produzenten und Anbieter von Zement, Sand, Kies, Transportbeton und Betonwaren.

Name und Personal bleiben

In Anbetracht dieser Ausgangslage sei der Verkauf an die Vigier AG die beste Lösung, erklärte Cewag-Geschäftsführer Alain Krummenacher. «Für das Personal ändert sich nichts.» So werde die Cewag Düdingen unter Beibehaltung der Arbeitsplätze als eigenständiges Unternehmen weitergeführt. «Auch der Name bleibt derselbe», sagte Krummenacher, der weiterhin als Geschäftsführer und Delegierter des Verwaltungsrates wirken wird. Über den Verkaufspreis wollten sich weder Alain Krummenacher noch Markus Oberle, CEO der Vigier, äussern. «Wir konnten den Preis bezahlen», sagte Oberle lediglich.

Position stärken

Die Übernahme der Cewag sei ein weiterer Schritt in der Wachstumspolitik der Vigier-Gruppe. Sie könne ihre Position in der Region Freiburg stärken und gewinne eine interessante Produktelinie dazu. Vigier übernimmt die Grundstücke und Gebäude des Standortes Düdingen.

«Die gesamte Belegschaft hat gut auf den Verkauf reagiert», sagt Krummenacher. Welche Person innerhalb der Vigier Holding AG den 76-jährigen Norbert Schuwey als Verwaltungsratspräsidenten der Cewag ablösen wird, sei noch nicht geregelt. Die Immobiliengesellschaft Cewag Immo AG sei von dieser Transaktion nicht betroffen.

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