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Gleiserneuerung fast abgeschlossen

In Nachtarbeit wird diese Woche die Gleiserneuerung der TPF zwischen Pensier und Courtepin abgeschlossen.

In der Nacht auf gestern Dienstag blieb die Kantonsstrasse zwischen Pensier und Courtepin für den Verkehr gesperrt. Grund dafür waren Gleisarbeiten der freiburgischen Verkehrsbetriebe (TPF) beim Bahnübergang La Crausa. Auf der Linie Murten– Freiburg wurden vor rund einem Jahr zwischen Pensier und Courtepin die Gleise erneuert, nun werden bis Ende Woche Korrekturen vorgenommen.

Gleise in Position bringen

«Wie im Strassenbau können wir Abschlussarbeiten an der Gleisgeometrie und kleinere Korrekturen erst vornehmen, wenn sich der Untergrund gesetzt hat», erklärt Baustellenleiter Patrice Grobet. Dabei gehe es vor allem darum, sicherzustellen, dass die Gleise genau richtig liegen. «Mit grossen Maschinen wird alles vermessen, um die Schienen in die richtige Position zu bringen», sagt Grobet. Aus diesem Grund musste beim Bahnübergang La Crausa der Deckbelag der Strasse entfernt und neu gemacht werden.

Gemäss Grobet konnte das rund 100 Meter lange Teilstück wie geplant in einer Nacht fertiggestellt werden. Bei den Arbeiten am Gleis stellte sich laut Grobet die Frage, ob die Verschiebungen korrigiert werden können. «Je nach Gelände kann es vorkommen, dass die Schienen schon zu stark verformt sind», erklärt er. Glücklicherweise sei dies nicht der Fall gewesen: «Es ist alles reibungslos abgelaufen.» Die Arbeiten auf dem rund vier Kilometer langen Teilstück zwischen Courtepin und Pensier dauern noch bis Freitag. Da nachts gearbeitet wird, gibt es für den Strassen- und Schienenverkehr während der restlichen Bauzeit keine Beeinträchtigungen mehr.

Bahnhöfe sanieren

Gemäss Hans-Rudolf Beyer, Vizedirektor der TPF, betragen die Gesamtkosten für die Gleiserneuerung auf dem Abschnitt Pensier–Courtepin rund 3,6 Millionen Franken. Die nächste Grossinvestition ist die Modernisierung der Bahnhöfe Belfaux-Village, Pensier, Courtepin und Grissach. «Bis 2011 werden diese Haltestellen inklusive Perrons und Sicherheitsanlagen erneuert», so Beyeler. In einem zweiten Schritt ist die Sanierung des Bahnhofs Münchenwiler geplant. Bis 2014 werden zudem alle unbewachten TPF-Bahnübergänge saniert.

BZ/luk/hus

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