Zum Hauptinhalt springen

Murtner Stadtpräsidentin tritt ab

Nach 15 Jahren gibt Christiane Feldmann (FDP) Mitte April ihr Amt als Murtner Stadtpräsidentin ab. Im Gespräch erklärt sie, warum sich das Parteiensystem im Gemeinderat von Murten bewährt und warum sie sich insbesondere am Kulturzentrum im Beaulieu freut.

Ihren Beitrag zur Politik habe sie geleistet, sagt Christiane Feldmann. «Nach meinem Rücktritt fädle ich mich in unsere gute Tradition ein: Als Ehemalige werde ich mich nicht mehr offiziell äussern.» Nach 15 Jahren gibt die Murtner FDP-Stadtpräsidentin ihr Amt Mitte April ab. Offiziell äussern musste sie sich als Repräsentantin von Murten oft. «Reden vorzubereiten, machte mir Mühe.» Nach so vielen Ansprachen wiederhole man sich. «Es ist eine gewisse Routine entstanden, die ich nicht gut finde.»

Es gebe immer Sachen, die man besser machen könne, sagt Feldmann rückblickend. «Bei der Zusammenarbeit mit den umliegenden Gemeinden hätte ich mir schon mehr erhofft.» Zum Beispiel bei der Ansiedlung von Aldi und Lidl in Gurwolf oder beim Tioleyres-Areal – dem Stück Land auf Murtner Boden, welches der Gemeinde Muntelier gehört. «Die Gemeinden diskutieren zwar zusammen. Schliesslich macht aber doch jede Gemeinde, was ihr am besten passt.» Murten wolle sie zwar nicht in Schutz nehmen, so Feldmann. «Aber im Gemeinderat Murten steht das regionale Denken weit oben.»

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.