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Freihändiger Verkauf gescheitert

WilerDer brachliegende Güterterminal wird versteigert – das steht für die Liquidatorin und den Bund fest.

Sind die knapp 14 Bundesmillionen, die einst als Beitrag zur Verlagerung der Güter auf die Schiene in den Terminal von Wiler bei Utzenstorf geflossen sind, definitiv verloren? Die Frage stellt sich drängender denn je, denn gestern bestätigte Pablo Duc als Vertreter der mit der Liquidation beauftragten Transliq AG: Die Bemühungen, die 24 Millionen Franken teure Anlage freihändig zu verkaufen, haben sich zerschlagen. Es bleibt nichts anderes als die Versteigerung. Ob dabei weniger oder am Ende vielleicht sogar mehr Geld herausschaut? Weder die Transliq noch der Bund mögen zurzeit spekulieren. In seiner Stellungnahme macht allerdings auch der Bund deutlich, dass er die Gant für unausweichlich hält. Den Grund für die erfolglose Investorensuche sieht er im «Krisenjahr 2009», und er gibt sich keinen Illusionen hin: Weil das Ergebnis einer Versteigerung offen sei, habe man das ausstehende Geld in Teilen «bereits in der Staatsrechnung 2010 wertberichtigt». Eine deutsche Gläubigerbank gibt derweil noch nicht auf: Der Markt ziehe wieder an, und so sei es nach wie vor denkbar, einen Logistiker für Wiler interessieren zu können.skkSeite 3>

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