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Friedhöfe umnutzen

Die Friedhöfe der Stadt Bern sind unternutzt, sagt die SP/Juso-Fraktion. Sie will das Land für Wohnzwecke nutzen.

Noch in den 1980er-Jahren ging der Gemeinderat davon aus, dass die Berner Friedhöfe bis 2010 voll besetzt sein würden. Weil sich aber heute 70 bis 80 Prozent der Berner im Gemeinschaftsgrab beisetzen liessen und gleichzeitig Gräber aufgehoben würden, komme es nicht zu den befürchteten Kapazitätsengpässen. «Die bewirtschaftete Fläche auf den Friedhöfen Schosshalde, Bremgarten und Bümpliz hat stark abgenommen», schreibt Beat Zobrist namens der SP/Juso-Fraktion in einer Interpellation. Angesichts der knappen Landressourcen der Stadt und der grossen Wohnungsnot, will die Fraktion wissen, ob sich die Friedhöfe nicht teilweise für Wohnzwecke umnutzen liessen. Dies nach einer sorgfältigen Analyse der gesellschaftlichen und demografischen Entwicklung, wie die Fraktion weiter schreibt. Auch müssten bei einer Umnutzung alte Baumbestände erhalten bleiben. Die Fraktion will nun vom Gemeinderat wissen, wie hoch der Anteil an ungenutzter Friedhofsfläche ist, wie der Gemeinderat die Bedarfsentwicklung einschätzt und ob sich die Stadtregierung vorstellen kann, auf der ungenutzten Friedhofsfläche Wohnraum zu planen. Zobrist reicht den Vorstoss seiner Fraktion heute im Stadtrat ein.as>

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