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Fünf Minuten mit Bärin Björk

Die «Stars» zeigten sich während der offiziellen Eröffnung des Bärenparks nur kurz oder gar nicht, dafür kamen die Prominenten in Scharen. Erst als der Rummel vorbei war, streifte Bärin Björk wieder durchs Gelände.

Um 10.40 Uhr streckte Bärin Björk vorsichtig den Kopf aus dem Stall und beobachtete das Treiben rund um ihr neues Gehege. Dann tapste sie einige Schritte durch den Park – beinahe unbemerkt von den 200 geladenen Gästen, die gestern der Eröffnung des Bärenparks beiwohnten. Ein Knacken im Lautsprecher, und Björk trottete wieder zurück in die Stallungen zu ihrem Partner Finn. Dieser hat sich bisher nicht herausgetraut. «Die Bären sind hier die Stars», sagte Tierpark-Direktor Bernd Schildger und bat die Anwesenden um Verständnis dafür, dass nicht die Menschen, sondern Björk und Finn bestimmen, wann sie durchs Gelände streifen. «Hier im Bärenpark sollen die Tiere in Würde leben.» Das heisst auch, dass die Mutzen von den Besuchern nicht länger gefüttert werden dürfen. Die Freude über Berns neues Wahrzeichen war gestern getrübt. In keiner Ansprache fehlte der Hinweis auf die beträchtlichen Mehrkosten für den Bärenpark. Statt der einst kommunizierten 10 Millionen könnte der Park nun im schlimmsten Fall 23,6 Millionen Franken kosten (wir berichteten). «Diese Mehrkosten sind ärgerlich, und wir müssen genau untersuchen, wie ein solcher Fehler passieren konnte», sagte Finanzdirektorin Barbara Hayoz. Trotzdem plädierte sie dafür, «dass wir uns nun einige Tage einfach über den Bärenpark freuen». Die Millionen seien nicht «nur» für zwei Bären verbaut worden, «sondern für alle Bernerinnen, Berner und unsere Gäste». Für das Publikum wird der Bärenpark am Sonntag mit einem grossen Fest eröffnet. Barbara Hayoz wünscht sich, dass viele Gäste das Gleiche erleben wie sie: Sie habe Björk bereits im Aarebassin planschen sehen. «Als ich Björk in ihrem neuen Daheim gesehen habe, wusste ich, dass sich der Einsatz gelohnt hat – trotz aller Schwierigkeiten.» Mirjam Messerli>

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