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Fünf Spielern droht eine Sperre

Würde Thun-Trainer Murat Yakin so handeln, wie am Auffahrtstag seine Amtskollegen des FC Basel und der Young Boys, müsste er sein halbes Team umkrempeln. Thorsten Fink und Vladimir Petkovic liessen die meisten Spieler, die bei einer gelben Karte in der Finalissima am Sonntag gesperrt gewesen wären, auf der Ersatzbank. Beim FC Thun sind nicht weniger als fünf Spieler von einer Sperre bedroht. Timm Klose, Yves Zahnd, Oscar Scarione, Benjamin Lüthi und Milaim Rama haben in dieser Saison je drei Mal gelb gesehen und dürften bei einer weiteren Verwarnung im Hinspiel der allfälligen Barrage nur zuschauen. Es ist aber anzunehmen, dass Murat Yakin das Risiko eingeht und die vorbelasteten Spieler einsetzen wird. Schliesslich könnte das Spiel in Gossau ja auch das letzte der Saison sein. Dann nämlich, wenn Thun ohne Barrage-Umweg in die Super League aufsteigt. In Gossau sicher nicht dabei ist Nicolas Schindelholz. Der 22-jährige Verteidiger hat sich die vierte gelbe Karte bereits im Spiel vom letzten Montag gegen Lugano (1:0) abgeholt. Ebenfalls nicht dabei ist der verletzte Stefan Glarner. Zu glauben, in Thun könne man nicht taktieren, wäre indes falsch. Präsident Markus Stähli versandte gestern noch zwei Schreiben. Das erste ging an die Swiss Football League. Der FC Thun protestierte dagegen, dass Vaduz am Donnerstag den liechtensteinischen Cupfinal spielte und die Spieler vor dem Auftritt in Lugano nicht auf die reglementierten zwei Tage Ruhezeit kommen. Der zweite Brief ging an den FC Vaduz. Ihm wurde zum Cupsieg gratuliert, verbunden mit der Bitte, dass die Mannschaft im Tessin auch unausgeruht vollen Einsatz zeigen möge.stü>

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