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Für die Playoffs bereit

1.-Liga-EishockeyUnterseen-Interlaken hat gegen Adelboden 7:3 gewonnen und ist an die Spitze der Quali-Masterround vorgestossen. Für Adelboden und Thun geht die Saison am nächsten Mittwoch zu Ende.

Unterseen-Interlaken ist in Playoff-Form. Die Berner Oberländer konnten beim 7:3 gegen Adelboden in der Quali-Masterround den achten Vollerfolg im neunten Spiel feiern. Erstmals sind die Oberländer damit Tabellenführer. Die einzige Niederlage resultierte bei Zunzgen-Sissach. Am Mittwoch kommt es zum direkten Duell gegen die nur mit einem Punkt zurückliegenden Baselbieter. Der Sieger trifft in den Playoff-Viertelfinals auf den Drittplatzierten der Masterround. Dort steht zurzeit der eigentliche Wunschgegner der Oberländer: Wiki-Münsingen. Allerdings haben die Aaretaler nur einen Punkt Rückstand auf das zweitplatzierte Zuchwil Regio, und auch da kommt es im abschliessenden Masterround-Spiel zum direkten Vergleich. Einseitiges Mitteldrittel Das Spiel gegen Adelboden entschied Unterseen im Mitteldrittel für sich, das die Gastgeber mit 5:0 gewannen. Unterseen ist für die Playoffs bereit. «Zuerst möchten wir aber noch im letzten Match gegen Zunzgen Revanche für die erlittene 2:5-Niederlage nehmen», sagte Simon Kühni, der als Torschütze und mit zwei Assists erneut glänzte. Kühni war erst im vergangenen November mit einer B-Lizenz von Langenthal zu den Interlaknern gestossen, nachdem er eine Saison zuvor auch bei Zuchwil Regio im Einsatz gestanden hatte. Kühni würde in den Playoff-Viertelfinals gerne gegen Wiki-Münsingen antreten. «Auch eine Playoff-Paarung gegen meinen Ex-Verein Zuchwil Regio wäre aber für mich sehr reizvoll», meinte der 21-jährige Verteidiger. Triste Bilanz Von den drei Oberländer Vereinen hat es nur Unterseen in die Playoffs geschafft. Für Adelboden und Thun ist die Saison am Mittwoch zu Ende. Adelboden bekundete diese Saison mehrmals Pech, verlor oft nur sehr knapp und konnte die nötige Konstanz trotz grossem Kampfgeist über die 60 Minuten kaum mehr aufbringen. Trotz des letzten Platzes wird in der neuen Eishalle weiter Erstliga-Eishockey gespielt, da es in dieser Spielzeit keinen Absteiger gibt. Die ebenfalls sehr junge Thuner Mannschaft steigerte sich in der Masterround. Erst durch die 0:1-Niederlage nach Penaltyschiessen gegen Adelboden und das verloren gegangene Derby gegen Unterseen vor Wochenfrist geriet Thun entscheidend ins Hintertreffen. Daniel Martiny>

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