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Gegen Zentralisierung

Ausgabe vom 16.Januar «Privatversorgern gehts an den Kragen» Als Mitglied einer privaten Wasserversorgung in Wimmis muss ich folgende Tatsachen mitteilen: Die Quellfassung der Brunnengenossenschaft Hofit ist seit über hundert Jahren verbrieft, und momentan sind (inkl. einem Hotel-Restaurant) zehn Genossenschafter mit qualitativ sehr gutem und reichlich Trinkwasser versorgt. Schon vor ein paar Jahren musste auf eine kantonale Weisung hin gehorchend, eine UV-Anlage für mehrere tausend Franken installiert werden. In den letzten Jahren macht nun der Kanton (vorab das Amt der Gesundheits- und Fürsorgedirektion) den privaten Quellen das Leben und damit das Überleben schwer: Damit möglichst keimfreies, klinisch einwandfreies Wasser konsumiert wird, müssen UV-Anlagen eingebaut werden, und es werden administrative Papiere verlangt (wie zum Beispiel eine detaillierte Selbstkontrolle mit Notfallszenario, Pflichtenhefte/Arbeitsanweisungen), die nun wirklich nur einem Amt Freude machen können und absolut übertrieben sind. Nun hat offensichtlich diese Verdrängungsstrategie noch nicht ausgereicht, sodass «ein weiterer Schritt vorwärts gemacht werden muss», wie Herr Habegger erklärt. Mich würde interessieren, warum man ein seit über 100 Jahren verbrieftes Recht einer privaten Wasserversorgung aufheben will. Sie können versichert sein, dass sich nicht nur Gemeinden gegen diesen Zentralisierungsblödsinn wehren werden.Urs MartiBrunnen-genossenschaft Hofit,Wimmis>

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