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Gelungene Spitex-Fusion

Spitex ZulgAuf Anfang letzten Jahres haben sich die Spitex-Organisationen Steffisburg, linkes und rechtes Zulggebiet zusammengeschlossen. Die Integrationsarbeiten sind zu einem grossen Teil abgeschlossen, war an der Mitgliederversammlung zu hören.

«Der Zusammenschluss der drei Spitex-Organisationen Steffisburg, linkes und rechtes Zulggebiet war nicht einfach. Aber nun haben wir gemeinsam Lösungen gefunden, zu denen alle stehen können», dies erklärte die Präsidentin der neuen Spitex Zulg, Susanna Schmid, am Mittwoch an der Mitgliederversammlung im Ziegeleizentrum Steffisburg. «Aber die Wogen gingen manchmal hoch», erzählte Geschäftsführerin Barbara Siegenthaler. Ziel für 2011 werde nun sein, die Teams zusammenzuführen, den Dienstplan über Computer nachzuführen und die Qualität der Einsätze bei den Klienten weiter zu verbessern. Mit dem Kanton wurde ein Vertrag mit Versorgungspflicht unterzeichnet, der besagt, dass jedermann, wo auch immer er wohnt, durch die Spitex versorgt werden muss. «Pro Einwohner leistete die Spitex Zulg letztes Jahr 3,4 Einsätze», so die Geschäftsführerin. Insgesamt wurden über 68000 Hausbesuche, verteilt auf die verschiedenen Pflegeleistungen, durchgeführt. «Laut Fusionsvertrag hatten alle Mitarbeitenden der drei Organisationen Lohnstandgarantie für ein Jahr zugesichert. Nun beschloss der Vorstand, die notwendige Lohnharmonisierung auf die Jahre 2011 und 2012 zu verteilen», so die Präsidentin in ihrem Jahresbericht. «Während bisher die Differenz von den erbrachten Dienstleistungen zu den effektiven Kostenvorgaben dem Kanton in Rechnung gestellt werden konnte, können Spitex-Organisationen nun auch Gewinne erwirtschaften und zur Deckung von Verlusten in anderen Jahren verwenden», erklärte Finanzverwalter Heinz Jörg. Das Ergebnis des Jahres 2010 ist ausgeglichen. Nach acht Jahren Mitarbeit in der Spitex, wovon anderthalb Jahre in der Spitex Zulg, ist der Allgemeinmediziner Hansruedi Fehr aus Unterlangenegg aus dem Vorstand zurückgetreten. Er wird vorerst nicht ersetzt, aber ein Nachfolger im ländlichen Gebiet würde vom Vorstand begrüsst werden. Die Mitgliederbeiträge für 2011 bleiben unverändert bei 30 Franken für Einzelpersonen, 40 Franken für Familien und 100 Franken für Kollektivmitglieder.Ulrich Krummenacher>

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