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Gelungener Auftakt für Schweizer Junioren

EishockeyDer Schweizer U20-Nationalmannschaft ist der Auftakt in die WM in Buffalo (USA) geglückt. Das Team von Richard Jost setzte sich gegen Deutschland vor 13 629 Zuschauern mit 4:3 durch.

Richard Jost hatte grossen Respekt vor den Deutschen gehabt. Sie würden über einen «sehr guten» Jahrgang verfügen, sagte er im Vorfeld des Turniers. Deshalb prophezeite er eine «enge» Partie. Und er sollte recht bekommen, obwohl seine Mannschaft in diesem Schlüsselspiel einen Traumstart hinlegte. Nach 13:25 Minuten stand es bereits 4:0 für die zu Beginn äusserst effizient agierenden Schweizer. In der 5. Minute eröffnete Inti Pestoni das Skore, danach trafen der NHL-erprobte Nino Niederreiter sowie die Verteidiger Romain Loeffel und Luca Camperchioli jeweils im Powerplay. Die Tore zum 2:0 und 3:0 fielen innerhalb von 27 Sekunden. Pestoni, Niederreiter und Gregory Hofmann liessen sich je zwei Skorerpunkte gutschreiben. Am Ende musste die SEHV-Auswahl allerdings noch zittern. Denn die Deutschen, die in der 18. Minute den Torhüter ersetzten, kamen bis zur 56. Minute durch Tore von Marcel Noebels (25.), Matthias Plachta (51.) und Corey Mapes auf 3:4 heran. Doch die Schweizer retteten den Vorsprung dank einer überragenden Leistung von Torhüter Benjamin Conz über die Zeit, weshalb es nach der Partie für den Goalie der SCL Tigers in der Kabine Applaus gab. «Im ersten Drittel haben wir sehr direkt und extrem einfach gespielt», sagte Jost. Danach hätten sie russisches Eishockey spielen wollen. Es sei ihnen am Anfang zu einfach gegangen. Nach der ersten Pause wurden die Schweizer von den Deutschen dominiert. In den letzten beiden Dritteln lautete das Schussverhältnis 30:11 (total 35:21) zu Gunsten des DEB-Teams. Sie seien in eine negative Spirale geraten und hätten nicht mehr zu ihrem Spiel gefunden, erklärte Jost. «Wir sind mit einem blauen Auge davongekommen.» Insgesamt zog er ein positives Fazit, war er mit dem Einsatz der Spieler zufrieden. Und er betonte nochmals, dass die Deutschen eine «sehr gute Mannschaft» haben. Beeindruckend war, wie stark sich die Schweizer am Anfang mit einem Mann mehr präsentierten. 45, 11 und 40 Sekunden, so lange dauerte es, bis sie in ihren ersten drei Powerplays reüssierten. Noch verbesserungsfähig ist hingegen das Boxplay, kassierten sie doch das 1:4 und 2:4 in Unterzahl. siTelegramm Seite 18>

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