Zum Hauptinhalt springen

Gemeinde will viel investieren

Die Wasserversorgung im Gebiet Pfandersmatt

Wie immer gegen das Jahresende hat der Gemeinderat von Burgistein die rollende Finanzplanung überarbeitet. Wie schon beim defizitären Budgetentwurf 2010 zeigen auch die kommenden Gesamtergebnisse, dass für die nachfolgenden Jahre grundsätzlich mit Fehlbeträgen zu rechnen ist. «Diese Zahlen basieren jedoch auf den heutigen Steueransätzen und aktuellen Angaben der kantonalen Stellen», schreibt der Gemeinderat in seiner Pressemitteilung. Eingeplant sind im Finanzplan der kommenden vier Jahre die meisten von den Ressortvorstehern resp. Kommissionen eingereichten Investitionsbegehren. Pro Jahr sind jeweils Investitionen von 230000 bis 350000 Franken vorgesehen. Geld für Sanierungen Der Bereich mit den grössten Investitionen ist die Sanierung der Wasserversorgung im Gebiet Pfandersmatt, welche rund ein halbe Million Franken erfordert. Auf der Basis des 2008 genehmigten Rahmenkredits sollen mehrere der darin vorgesehenen Finanzierungstranchen von jährlich rund 50000 Franken jeweils zu einem grösseren Ausführungslos zusammengefasst werden und diese in den Folgejahren mit Nullinvestitionen kompensiert werden. Als grössere Positionen sind bei den Schulanlagen die Sanierung der beiden Heizungsanlagen sowie beim Schulhaus Burgiwil, die Erweiterung des Sportplatzes mit dem Einbau einer Kunststofflaufbahn vorgesehen. Priorität hat auch der Neubau eines Werkhofs für den kommunalen Tiefbaubereich und die Feuerwehr, sodass auch diese, seit langem geplante Verbesserung der Gemeindeinfrastruktur endlich realisiert werden sollte. Kredite für Schulbereich Für den Schulbereich sind weiterhin die jährlichen Kredittranchen zur laufenden Erneuerung der Informatikmittel gemäss genehmigtem Konzept im Finanzplan eingestellt. Bezüglich des anstehenden Unterhaltsbedarfs bei den gemeindeeigenen Liegenschaften sollen 2010, als Entscheidungsgrundlage, noch vertiefte Abklärung bezüglich Liegenschaftswert und Unterhaltsbedarf getroffen werden. «Abhängig sind jedoch alle vorgesehenen Investitionen – neben dem Steueraufkommen – auch vom Eingang der Erlöse aus den Mehrwertabschöpfungen in den kürzlich eingezonten Baugebieten», steht in der Mitteilung. Als Grundsatz für die Realisierung aller Investitionen gilt für den Gemeinderat weiter-hin, dass deren Finanzierung ohne grössere Neuverschuldung möglich sein muss. pd >

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch