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Gemeinderat mit vier neuen Gesichtern

GrindelwaldEin Grossteil des Gemeinderates wurde ausgewechselt. Überrascht hat die Wahl von Christian Egger-Anliker, der nicht offiziell von der SVP nominiert wurde.

Hohe Stimmbeteiligung bei den Gemeinderatswahlen in Grindelwald. Ganze 61,3 Prozent der Stimmbürger gingen an die Urne. Vom bisherigen Gemeinderat traten lediglich Christian Anderegg und Jörg Homberger wieder an und wurden glanzvoll wiedergewählt. Anderegg mit 1249 Stimmen, dem besten Resultat aller Kandidierenden, Jörg Homberger holte 1089 Stimmen. Neu im Gemeinderat, aber in der Politlandschaft kein Unbekannter, ist Urs Zumbrunn-Perren, der mit 1108 Stimmen neu gewählt wurde. Er hatte dem Kantonsparlament bereits in den Jahren 1994 bis 2002 angehört. «Ich freue mich für dieses Amt, um wieder Lokalpolitik zu betreiben und mitzuhelfen, dass Grindelwald auf einem guten Weg bleiben kann.» Ebenfalls neu gewählt wurde Peter Kandlbauer mit 1007 Stimmen: «Ich konnte nicht abschätzen, ob es reichen würde», sagte dieser nach der Wahl. Ebenfalls überrascht äusserte sich Peter Bohren-Wildi, der mit 976 Stimmen gewählt wurde: «Es war eine offene Wahl, und ich freue mich auf die nächsten vier Jahre.» Die Überraschung des gestrigen Tages aber vollbrachte Christian Egger-Anliker, der ebenfalls mit 842 Stimmen gewählt wurde. «Damit hätte ich nicht gerechnet, denn SVP und FDP hatten gute Kandidaten.» Er sei als Nobody gestartet, weil er nicht zum offiziellen Wahlvorschlag der SVP angehörte. «Offenbar hatte ich eine breite Unterstützung in der Bevölkerung.» Er trat bisher als Sekretär des Vereins gegen die masslose Überbauung in Erscheinung. Nicht gewählt wurden hingegen Christian Egger-Stalder und Daniel Kicza-Kauf-mann. Bereits in stiller Wahl bestätigt war Gemeindepräsident Emanuel Schläppi: «Ich bedanke mich bei den Wählern für die hohe Stimmbeteiligung, aber auch bei allen, die sich für die Ämter zur Verfügung stellten.» Als neues Mitglied in die Kommission Hochbau/Planung (Bussalp) wurde Hansueli Brawand mit 694 Stimmen gewählt. fl >

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