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Gerhard Fischer

In unserer Grossratswahlserie fühlen wir heute Dipl. Bau. Ing. FH/SIA Gerhard Fischer (1951, SVP, bisher), Meiringen auf den Zahn.

Was gewinnt das Oberland mit Ihnen im Grossen Rat ? Einen engagierten Berner Oberländer, der mit grosser Wahrscheinlichkeit am 1.Juni 2010 zum Grossrats-Präsidenten gewählt werden wird. Welches Thema würden Sie im Grossen Rat als erstes aufgreifen? Als Grossratspräsident werde ich meine politische Haltung (wirtschaftsfreundlich) für ein Jahr einzig bei allfälligen Stichentscheiden einbringen können. Welche Bedeutung messen Sie der Landwirtschaft bei? Sie hat mehrere wichtige Aufgaben wie Produktion gesunder Lebensmittel, hoher Selbstversorgungsgrad, Landschaftspflege. Kinder und Schule: Was ist Ihnen wichtig? In der Schule müssen in erster Priorität die Grundlagefächer erlernt werden, die Erziehung muss im Elternhaus erfolgen. Wie kann unser Tourismus gestärkt werden? Hohe Qualität aller touristischen Leistungserbringer ist einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren für die Zukunft des Tourismus. Kanton und Gemeinden: Stimmt die Aufgabenverteilung? Ich bin ein grosser Verfechter einer möglichst hohen Gemeindeautonomie. Hier hat in den letzten Jahren eine klare Verschiebung Richtung Kanton stattgefunden, was zum Teil wieder korrigiert werden muss. Braucht unsere Region mehr oder weniger Spitäler? Die Frage ist nicht wie viele Spitäler unsere Region braucht, sondern welche Spitäler kostendeckend am Markt operieren können. Welches ist das dringendste Problem des Oberlands? Eine gut ausgebaute, funktionierende Infrastruktur (Autobahnen, Kantonsstrassen, ÖV), hier gilt es den Hebel anzusetzen. Welches ist Ihr bisher grösster politischer Erfolg? Mein politisches Engagement basiert auf hartnäckiger, zeitintensiver «Knochenarbeit», welche in mehrheitsfähigen Lösungen einfliessen muss, nur so entstehen politisch tragfähige Entscheide. Welches Buch würden Sie auf eine einsame Insel mitnehmen? Eine Zusammenfassung aller Philosophen von der Antike bis in die Gegenwart. bst Dieses Interview erscheint als Folge einer Serie, in der wir Kandidierende aus dem Oberland für die Grossratswahlen vom 28. März vorstellen. Die Parteien konnten selber bestimmen, wer die Fragen schriftlich beantwortet (pro Partei je nach deren Grösse eine oder mehrere Personen). >

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