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Gleiches Recht für alle beim Parkieren

LangenthalDer Gemeinderat muss seine Parkplatzbewirtschaftung überprüfen.

Das vierte Traktandum seiner ersten Sitzung als Stadtratspräsident brachte Roland Christen (SVP) gestern ins Straucheln. So kurz die Voten zum gemeinsamen Vorstoss von Albert Schaller (SVP) und Fritz Fiechter (SP) auch waren, so unklar war Christen danach offenbar, wer was beantragt und worüber nun als Erstes abgestimmt werden musste. Schaller und Fiechter hatten verlangt, dass der Gemeinderat die Parkplatzbewirtschaftung bei den Schulanlagen und in der Einstellhalle des Verwaltungsgebäudes ändere. Die Betriebsparkplätze sollten öffentlich werden, und es seien entsprechende Gebühren zu erheben. Weil die Motion bei den Fraktionen chancenlos schien, änderten die Motionäre sie kurzerhand in ein Postulat um. Gleichzeitig stellte Daniel Steiner (EVP) namens der EVP-GLP-Fraktion den Antrag, das Postulat zwar gutzuheissen, zugleich aber abzuschreiben, da der Gemeinderat eine Prüfung des Parkplatzreglements bereits in Auftrag gegeben hat. Es war die stellvertretende Stadtschreiberin Mirjam Tschumi, die Klarheit schaffte und das Abstimmungsprozedere bestimmte. Der Stadtrat stimmte dem Postulat relativ deutlich zu, ein Abschreiben des Vorstosses lehnte er ab. Ein Resultat ganz im Sinne von Fritz Fiechter. Er hatte bei den Ratskollegen für Annahme des Postulats appelliert – «damit wieder gleiches Recht für alle gilt in Langenthal». khl>

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