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Gönner-Vereinigung erhält 4,5 Millionen

Grindelwald hat eine Altlast weniger. Die Gönner der Paraplegiker-Stiftung zogen einen Schlussstrich um ein altes Bauvorhaben.

Trotz Millionenabschreiber konnte gestern der Präsident der Gönnervereinigung der Schweizer Paraplegiker-Stiftung, Heinz Frei, den Abschluss der Altlast Fuhrenmatte verkünden. Rund 4,5 Millionen Franken fliessen von der Firma Swiss Alp Resort AG in die Kasse der Vereinigung zurück. Gemäss Finanzchef Pius Bernet gehen 2,4 Millionen Darlehen und rund 3 Millionen Zinsen verloren. Werner Steuri aus Steffisburg forderte weitere vier Millionen von der Gemeinde Grindelwald. Dieses Geld sei unrechtmässig für die West-Umfahrung, eine Erschliessungsstrasse, verwendet worden. Diese Forderung wurde abgelehnt. «Wir sehen keine Grundlage für eine Rückforderung», erklärte Bernet. Dass ein Investor die Erschliessung mitfinanziere, sei üblich und rechtmässig. Der Streit um die Fuhrenmatte geht auf das Jahr 1997 zurück, als der Gründer der Paraplegiker-Stiftung GuidoA.Zäch ein Hotel bauen wollte. Die Fuhrenmatte AG, eine Tochter der Stiftung, erhielt aus Spendengeldern ein Darlehen von 6,9 Millionen Franken für Landkauf, Planung und den Bau einer Erschliessungsstrasse. flg/ff Seite 21>

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