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Goldener Bär für «Honig»

Der Film «Bal» ist mit dem Hauptpreis der 60.Berlinale ausgezeichnet worden.

Jurypräsident Werner Herzog überreichte am Samstagabend den Goldenen Bären der 60.Berlinale dem türkischen Regisseur Semih Kaplanoglu. In traumwandlerisch schönen, ruhigen Bildern erzählt Kaplanoglu eine Vater-Sohn-Geschichte im ländlichen Anatolien. «Bal» («Honig») hatte bei Publikum und Kritik zu den Favoriten des Festivals gezählt. Polanskis Botschaft Nicht persönlich konnte der in Gstaad unter Hausarrest stehende Roman Polanski seinen Preis entgegennehmen. Er wurde für seinen US-Politthriller «Der Ghostwriter» mit dem Silbernen Bären für die beste Regie geehrt. Stattdessen schickte er eine etwas zynische Botschaft: «Selbst wenn ich gekonnt hätte, wäre ich nicht gekommen. Denn als ich das letzte Mal zu einem Festival gekommen bin, um einen Preis entgegenzunehmen, bin ich im Gefängnis gelandet.» Preis für Genfer Regisseur Zwanzig Filme aus aller Welt waren in der offiziellen Bären-Konkurrenz. Den Grossen Preis der Jury erhielt der Rumäne Florin Serban für das Jugenddrama «Wenn ich pfeifen möchte, pfeife ich». Der Film wurde ausserdem mit dem Alfred-Bauer-Preis gewürdigt. Den Preis für das beste Drehbuch gab es für den chinesischen Regisseur Wang Quan'an, der mit seiner Tragikomödie «Tuan Yuan» («Getrennt zusammen») die 60.Berlinale eröffnet hatte. Als bester Erstlingsfilm wurde der schwedische Film «Sebbe» von Babak Najafi ausgezeichnet. Der Dokumentarfilm «Aisheen (Still Alive in Gaza)» des Genfers Nicolas Wadimoff gewann den Preis der ökumenischen Jury.sda >

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