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Grosse Bühne für Handballer

HerzogenbuchseeWeil die Mooshalle in Gümligen

Es war am Samstag nicht das erste Handballspiel mit nationalem Charakter, das in Herzogenbuchsee stattfand. Dennoch bedeutete diese NLA-Partie der Herren einen neuen Höhepunkt. Mit den Kadetten Schaffhausen trat der unangefochtene Branchenleader und Champions-League-Teilnehmer in der Sporthalle Mittelholz an. Gegen diese Übermacht startete der BSV Bern denkbar schlecht, rasch lag das formelle Heimteam mit fünf Toren zurück. Junioren an den Trommeln Die Stimmung in der sehr gut gefüllten Halle war allerdings nur kurz getrübt. Orchestriert vom vereinseigenen Nachwuchs an den Trommeln, unterstützten die rund 500 Zuschauer die Berner lautstark. Eine spezielle Begrüssung gab es für die Nummer 8 des BSV Bern, Tobias Baumgartner. Für den ehemaligen Buchser Junior war es eine Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte. Sandra Schneider, Spielerin und Juniorentrainerin beim Handballverein Herzogenbuchsee (HVH), war fasziniert vom angeschlagenen Tempo der Teams. «Natürlich sind die NLA-Spieler technisch viel versierter, dennoch habe ich einige kleine Fehler gesehen», sagte sie und lächelte verschmitzt. Durchwegs positiv bewertete HVH-Präsident Jürg Lüthi die Veranstaltung: «Wir haben mit dem BSV ein gutes Verhältnis, auch dank der Zusammenarbeit im Nachwuchsbereich.» Jeweils die besten Junioren von Herzogenbuchsee kommen in den Genuss von Fördertrainings beim BSV Bern, damit sie vielleicht irgendwann den Durchbruch auf höchster Stufe schaffen. Dass mit Tobias Baumgartner ein ehemaliger Buchser diesen Weg bereits erfolgreich geschafft hat, spornt die Jungen zusätzlich an. Mit der Ambiance im Mittelholz war Jürg Lüthi zufrieden. «Zwar ist die Halle nicht auf so viele Zuschauer ausgelegt, trotzdem erfüllt sie die offiziellen Anforderungen betreffend Infrastruktur.» So mussten die Helfer auch nur wenige spezielle Vorkehrungen treffen. Mit Paletten etwa wurde die Sicht der hinteren Zuschauerreihen aufgewertet. Auch wenn es für den BSV am Ende deutlich nicht zum Sieg reichte (Endstand 20:26), hielt sich die Enttäuschung in Grenzen. Das hochkarätige Spiel kannte neben den Kadetten noch einen zweiten Sieger – nämlich die Handballfreunde aus der Region.Luca SchelbliMehr zum Spiel auf Seite 23.>

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