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Grosser Auftritt

Der FC Biel spielt heute (17.45 Uhr) im St.Jakob-Park gegen den FC Basel auf der ganz grossen

Vor zwei Wochen schaute sich Robert Lüthi den Super-League-Spitzenkampf zwischen YB und Basel im Stade de Suisse an, der Assistenztrainer des FC Biel hatte Bleistift und Notizblock im Gepäck – er nahm die Basler Equipe genau unter die Lupe. Heute gastieren die zweitklassigen Seeländer im St.Jakob-Park (17.45 Uhr), erstmals seit 24 Jahren hat sich Biel für den Viertelfinal des Schweizer Cups qualifiziert. «Spion» Lüthi zeigt sich trotz der 0:2-Niederlage vom FC Basel beeindruckt. «In technischer und physischer Hinsicht ist uns diese Mannschaft mehr als nur einen Schritt voraus.» Auch für Cheftrainer Philippe Perret, der 2001 mit Yverdon den Cupfinal erreichte, ist die Ausgangslage klar. Die Bieler Siegchance beziffert er bei einem Prozent. «Ein Erfolg käme einem Fussballwunder gleich. Wir glauben aber an ein solches, sonst hätten wir uns ja das Beobachten sparen und einen freien Sonntag beziehen können», sagt der 48-Jährige. Zwei verschiedene Welten Mit dem FC Basel treffen die Bieler heute auf einen Gegner, «der sich in anderen Sphären befindet», erklärt Perret. Die Basler operieren mit einem Lohnbudget von 23 Millionen Franken, den Seeländern stehen rund 510000 Franken zur Verfügung. «Dass wir in der Challenge League dennoch auf Tuchfühlung mit der Spitze bleiben können, erfüllt uns mit Stolz», sagt Lüthi. Ob er Basel-Trainer Thorsten Fink beneidet und gerne mit ihm tauschen würde? «Mir gefällt es gut in Biel, die Arbeit mit jungen und erfolgshungrigen Spielern behagt mir. Ich bin aber überzeugt, dass Fink mit uns nicht tauschen möchte.»phr >

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